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Ein haariges Missverständnis

Ein haariges Missverständnis

Jawohl, ich bin stark behaart, wie ein «richtiger» Mann eben! Auf die Frage, was ein richtiger Mann jetzt genau ist, möchte ich nicht weiter eingehen, hier scheiden sich die Geister eh. Und ausserdem unterliegt auch diese Definition, wie so vieles, den Modetrends. Waren früher «Sex, Drugs & Rock ’n‘ Roll» die begehrten Attribute für eine wünschenswerte Männerbeschreibung, so sind es heute wohl eher «Laktoseintoleranz, Veganismus & Helene Fischer».

Wie dem auch sei, zum Glück gehöre ich nicht zu der Sorte Männer, deren Haupthaar auf den Rücken wandert. Mein Rückenhaar spriesst auch ohne Migration und meine Mähne ist immer noch stark und dicht… und in Originalfarbe! Nur die Koteletten sind etwas ergraut. Deshalb habe ich heute Morgen mit meinem gut zwanzigjährigen Haartrimmer wiedermal an ihnen herumgestutzt.

Das Gerät hat einen Namen, es heisst «Moser Primat». Früher dachte ich, dass ein allzu witziger Produktmanager es sich nicht verkneifen konnte, seine Kunden mit behaarten Affen gleichzusetzen. Heute denke ich, dass der Name einfach etwas unglücklich gewählt ist, bezeichnet man Affen doch landläufig gerne so, auch wenn der Mensch in die gleiche wissenschaftliche Ordnung gehört. Wenn die Produktbezeichnung vom lateinischen «primus» stammend auf «der Erste» hinweisen soll, dann ist es nicht gelogen. Tatsächlich war es mein erster Trimmer, jedenfalls der erste, der etwas taugte… und so wie es aussieht, wird es auch mein letzter sein. Zuverlässige Profitechnik für den Dauerbetrieb, made in Germany.

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