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Schweizer endlich nicht mehr diskriminiert!

Schweizer endlich nicht mehr diskriminiert!

Haare in der Dusche sind eklig. Doch wie kann man sich bloss vor Manuela ekeln? Jedenfalls die Manuela, die ich kenne, ist alles andere als eklig. «Wovor ekeln Sie sich?»

Diese Frage stellen derzeit Studierende den Besuchern einer Ausstellung in der Haupthalle der ETH Zürich. Interessanterweise nannte niemand auf den Post-it-Zettelchen jedwelches Krabbelgetier. Das ist ein Grund zum Freudenschrei!

Holdrio, juchhe, heissassa und yippie-ya-yeah! Wir – bisher diskriminierten achteinhalb Millionen Frauen, Männer und Kinder in der Schweiz – erhalten endlich den langersehnten Zugang zu einer wichtigen Eiweissquelle, ohne dass dafür herzige Tiere mit kuscheligem Fell und treuherzigen Augen geschlachtet werden müssen!

Ab 1. Mai 2017 werden in der Schweiz drei Insektenarten als Lebensmittel zum Verkauf zugelassen, werde ich an der Ausstellung «Insekten als Lebensmittel» informiert. Die Menschheit wächst stetig, Anbau- und Aufzuchtflächen sowie Ressourcen werden immer knapper. Und im Vergleich zur Fleischproduktion verursachen Insekten wesentlich weniger Treibhausgase und benötigen deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche, Wasser und Futter. Es macht also durchaus Sinn, ab Mai regelmässig Insekten im Menüplan zu berücksichtigen.

Die neuen kriechenden und krabbelnden Zutaten in der Speisekammer heissen: Mehlwürmer, Heuschrecken und Hausgrillen. Mit einem Blick in drei kleine Terrarien, kann man sich schon mal an den Anblick gewöhnen. So ein kleines Terrarium wäre doch auch noch ein schicker Hingucker in der Küche. Jö, wie die kleinen Grillen ihre Flügelchen aneinander reiben und so ihr typisches Zirpen erzeugen. Nein, nein, diese Grillen sind ja so herzig, die kann ich bestimmt nicht essen.

Und ausserdem gehört das Zirpen der Grillen zu einem gemütlichen Abend auf der Terrasse, genauso wie das Brutzeln des Steaks auf dem Grill.

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