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Na, heute schon eine Meme gepostet?

Na, heute schon eine Meme gepostet?

Heute wurde ich auf Twitter aufgefordert eine Meme zu erstellen und diese mit Hashtag #stopwitzefreiNOW abzutwittern. Gut, das mach‘ ich doch glatt! Das heisst, wenn ich herausgefunden habe, was eine Meme ist 😉 – Nur gut, gibt’s heute für alles mindestens eine App: Meme Generator Free

Als Bild-Meme [miːm] bezeichnet man unter anderem diese quadratischen Bildchen im Instragram-Stil, die meist einen Promi (oder Katzen- und Hundewelpen) zeigen, oben und unten ein weisses Spruchband aufweisen und vor allem dann extrem toll sind, wenn sie viral durchs Netz brausen. Sie und ich kennen dieses Internetphänomen schon lange, doch hätten Sie auf Anhieb gewusst, wie man diese Dinger nennt?

Eine Meme ist kurz gesagt eine Information, die von einer Person zur andern Personen innerhalb desselben Kulturkreises verbreitet wird. Das Wort Meme ist eine Verkürzung von mimeme, vom altgriechischen μίμημα [míːmɛːma] und bedeutet «nachgeahmtes Ding». Geprägt wurde das Wort 1976 vom britischen Evolutionsbiologen, Richard Dawkins, als ein Konzept für die Erörterung der evolutionären Prinzipien bei der Erklärung und Verbreitung von Ideen und kulturellen Phänomenen.

Als Internetphänomen sind Memes seit circa 5 Jahren bekannt. Und ich komme erst jetzt damit? Vergessen Sie bitte nicht, ich bin ein «Digital Immigrant» und als dieser habe ich es dafür faustdick hinter den Ohren, was ein weiteres Internetphänomen angeht: «Bluffen mit Wiki-Halbwissen» – Als ob es nicht ausreicht, dass ich mich hier als «Nachahmer» und Fan des «Neo Magazin Royal» oute!

 

Zurück zu den Anfängen und die Freude über einen Buchstaben

Zurück zu den Anfängen und die Freude über einen Buchstaben

Wer kennt sie nicht, die praktischen wiederverwendbaren Tragetaschen aus recyceltem Material mit den manchmal mehr oder weniger gelungenen Motiven? Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters und über Geschmack lässt sich erfahrungsgemäss nicht streiten, deshalb werde ich es jetzt endlich los: «Diese furchtbar gelben Migros-Taschen mit diesem blöden ‹Miggy-Säuli› fand ich total scheusslich, *kotzwürg*.»

Als Migroskind der 70er Jahre erinnere ich mich noch gut, als die Migros ihr fünfzigjähriges Jubiläum feierte. Damals war ich neun Jahre alt und hatte wahrscheinlich das erste Mal Migros als Brand mit dem orangen M so richtig wahrgenommen. Bei den Ups und Downs der Taschendesigns der letzten Jahre bekam ich, als Werbefuzzi, oft beinahe Augenkrebs. Und als Typographie-Freak dachte ich mir fortwährend, ja einem Mantra gleich: «Warum geht die Migros nicht ‹back to basics› und macht einfach ihr kultiges oranges M auf die Taschen, so wie früher?» So geschehen! Gestern. Mein Mantra hat sich gelohnt. Ich habe gleich einen Hamstereinkauf getätigt und nenne nun drei Taschen mit orangem M mein Eigen.

Alles bloss eine Frage der Deko?

Alles bloss eine Frage der Deko?

Heute war ich wieder mal über Mittag in der Stadt Kurzferien machen. Sie erinnern sich an mein À propos vom 12. Mai? Das Leben lebt sich eben leichter, wenn man Alltagsmomenten ein Ferienkleid verpasst. Mit diesem Schwung des leichten Lebens erlaubte ich mir über Mittag ein Bier zu genehmigen. Ich kann Ihnen sagen, Alkohol über Mittag ist auch in unserer Werbeagentur nicht Usus, nicht dass Sie jetzt denken, bei uns gehe es wie bei den Mad Men zu und her.

Um meinen kleinen Hunger zu stillen, kehre ich beschwingt und in lockerer Ferienstimmung in die Piadina-Bar im Dörfli ein und bestelle mir eine Piadina. Die junge Frau hinter dem Tresen nimmt meine Bestellung entgegen und fragt, ob ich noch etwas dazu trinken wolle. Ich schau mich um und sehe fünf mächtige Zapfhähne. Was liegt da näher, als eine schöne kühle Stange zu bestellen? «Eine Stange, bitte!» Kurz meine ich im Gesicht der Barfrau eine kleine Unsicherheit zu erkennen, doch schon ist sie weg, schnappt sich ein Glas und geht in den unteren Tresen-Schubladen auf die Suche. Als sie wieder auftaucht, steht sie mit einem Bierglas, das sich Tulpe nennt und einer Flasche Schaffhauser Falkenbräu vor mir und fragt: «Was ist eine Stange?»  Naja, eigentlich wollte ich ein kühles Blondes direkt vom Fass, doch die Zapfhähne sind reine Deko. Trotz meiner Enttäuschung freue ich mich über ihren Lernwillen, frage mich aber gleichzeitig, wo denn all die gut ausgebildeten Service-Fachleute hin sind, dass es im Service nur noch gutaussehende Studentinnen gibt. Wahrscheinlich nicht bloss aus Gründen der Dekoration.

Ich pack’s nicht!

Ich pack’s nicht!

Als Werbeagentur organisieren wir für unsere Kunden im Rahmen eines Mailings oder Wettbewerbs auch schon mal den Lettershop und bei kleinen Mengen legen wir sogar selbst Hand an. So unlängst geschehen, als wir den Versand von Gewinnen eines Wettbewerbs einer Messe abwickelten. Gewisse Produkte befinden sich in einem versandgeeigneten Karton, sodass der Gedanke nahe liegt, die Box in Packpapier einzuschlagen, damit das Päckli postversandmässiger beim Kunden ankommt. Beim täglichen Gang zur Post kauf ich gleich eine Rolle Packpapier, so mein logischer Gedanke. Doch in der gelben Welt kennen sie den Artikel nicht. Auf die Frage nach dem Warum erfuhr ich lapidar, dass sie dies nicht verkaufen dürften, sie wissen auch nicht weshalb. Ich schüttle den Kopf und entgegne in der Sprache eines Fisches, dass es wohl daran liegen müsse, dass so eine Rolle Packpapier sonst vom Kauf des ganzen übrigen Krimskrams ablenken würde.

Schwiiz halt.

Schwiiz halt.

Holzkonstruktionen machen «bella figura» an der Expo 2015 in Milano. Kommt man an den Schweizer Pavillon, so ist man nach dieser hölzernen Vielfalt etwas enttäuscht ob der Nüchternheit der Aluminium-Glas-Konstruktion. Man denkt: Schwiiz halt! Hier bekommt man ein Ticket zum späteren Anstehen. Gut organisiert. Schwiiz halt. Schlange stehen macht nichts, wir haben es ja an der Expo.02 gelernt. Vor uns eine Gruppe junger Chinesen um die zwanzig, die wir nonchalant überholen, da sie mit einem Guide ins Gespräch vertieft sind. Die Chinesen schliessen auf und befinden sich nun hinter uns; schon stürzt sich ein weiterer Guide auf die Gruppe: «Hi, where are you from?»

Endlich stehen wir vor dem Lift. Ein Guide in beigen Hosen und trendy Blazer im Boyfriend-Stil mit Edelweiss-Emblem auf dem Ärmel und Strohhut «auf Durst» quatscht uns an. Er will uns die Symbolik der vier Produkte erklären, die in den vier Pavillon-Türmen in begrenzter Anzahl lagern: «Das Salz wird nach jahrhundertealter Tradition aus dem Boden gewonnen. Es ist Symbol für Schweizer Know-how und Qualität. Kaffee steht für Innovation, denn…» Die Lifttür geht auf. «Ich muss jetzt gehen», unterbreche ich ihn und steige mit der Gruppe Chinesen ein.

Im vierten Stock angekommen empfängt uns eine junge Frau, die uns erklärt, dass wir von den vier symbolischen Produkten Wasser, Salz, Kaffee und Öpfelringli so viel mitnehmen können, wie wir wollen, denn mit unserem Konsumverhalten entscheiden wir selbst, wie viel für die Anderen noch übrig bleibt. Die Produkte werden bis zum Expo-Ende nicht mehr aufgefüllt. Die Chinesen schauen sich mit grossen Augen an und lachen verlegen. Ein Königreich für ihre Gedanken! Ich nehme von jedem Produkt eines, denn das steht wohl jedem Besucher zu. Vom Wasser trinke ich zwei Becher, weil so ein Tag an der Expo einfach Durst macht. Die Tour dauerte gefühlt eine Minute. Vielleicht war es auch länger. Irgendwie habe ich kurz mein Gefühl für Raum und Zeit verloren. Hier wird man rasant durchgeschleust und steigt am Ende imprägniert mit dieser Informationen über knapper werdende Ressourcen wieder in den Lift Richtung Erdgeschoss. Keine Treppe, kein Schlendern. Die Etagen 3 bis 1 bleiben uns verwehrt. Diese werden von künftigen Besucher-Generationen besucht werden, wenn die oberen Stockwerke längst leergeräumt sind. Ziemlich effiziente Inhaltsvermittlung. Schwiiz halt!

Am Ende der Tour bin ich von der Schweiz so geflasht, dass ich mich beim Gedanken ertappe, ein Selfie mit einer Alphornbläserin in Berner Tracht schiessen zu wollen, komme aber rechtzeitig wieder zur Besinnung.

Eine echte Swissness-Erfahrung erlebe ich dann aber auf der Heimfahrt. Eine total verrostete italienische Lok zieht Schweizer Zugwagons gen Norden. Mehr Klischee geht nicht, denn die Befürchtungen werden wahr. Es muss wohl daran liegen, dass Schweizer Wagons und italienische Lokomotiven irgendwie nicht kompatibel sind. Der kleine, rundliche Conduttore der Trenitalia und seine blonde Kollegin zeigen sich angestrengt mit einer wichtigen Sache beschäftigt und untermauern dieses Bild, in dem sie hektisch telefonierend im Zug hin und her gehen. Eines ist klar, diese Komposition kommt nicht mehr weit. Nach einer ruckeligen Fahrt ohne Klimaanlage und einem Umzug aller Fahrgäste in den vordersten Wagon erreichen wir mit 40 Minuten Verspätung Domodossola. Hier treten die Kondukteure der SBB ihren Dienst an. Jetzt wird ausgesprochen, was schon längst klar war, der Zug ist kaputt. Mit letzter Kraft schaffen wir es noch bis Brig. Schön, dann war ich jetzt auch mal im Wallis! Auf der Fahrt dahin organisierten die Kondukteure für alle Reisenden neue Routen und checkten die Anschlüsse. Oberstes Ziel: Jeder soll nach Hause kommen, auch wenn die letzte Etappe mit dem Taxi zurückgelegt werden muss, weil der Anschlusszug schon lange abgefahren ist. Der «Kondi» übergibt uns im HB Zürich in die Obhut einer Taxifahrerin und wünscht uns gute Heimreise. Ich bin geflasht von der SBB und denke: Schwiiz halt!

P.S.: Für ein Selfie mit dem Kondukteur war ich mittlerweile zu müde, er hätte es aber verdient.

 

Ferien über Mittag

Ferien über Mittag

Heute musste ich in der Stadt Besorgungen machen. Zürich bei solchem Wetter ist einfach Hammer. Wieso also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und kurz einen Abstecher ins Dörfli machen? Quasi Ferien im Miniformat über Mittag. In solchen Momenten schlendere ich dann gern wie ein Tourist durch die Stadt und gebe mir Mühe alles mit neuen Augen zu betrachten. Dabei versuche ich mir vorzustellen, wie diese Stadt wohl auf echte Urlauber wirkt. Kaum habe ich das gedacht, werde ich auch schon auf Englisch angesprochen: «Do you speak English?» – «Yes! I do! Hi!» gebe ich ohne zu zögern zur Antwort. «Do you know where the Spiegelgasse is?» – Ich: «Ähh.. no, I’m not from here!» Ich freue mich, denn meine Ferien-Illusion ist perfekt: Von den anderen Touristen werde ich für einen Einheimischen gehalten.

Farbe bekennen mit Campari Orange

Farbe bekennen mit Campari Orange

Frisch von der Schulbank: Es war einmal ein italienischer Guerillakämpfer namens Garibaldi, bekanntester Protagonist der Italienschen Einigungsbewegung. Mit roter Jacke als Zeichen der Revolution wurde er zum Nationalhelden Italiens, dem Land der Orange. Und genau diese Orange war denn gestern auch Pate bei unserem Campari-Apéro mit den Juventus Schulen.

Damit verlassen wir die Schulbank und steigen in den Genuss ein: Campari Orange war unser Held des Abends, gepaart mit guter Laune, hungrigen Kämpfen ums Häppchenbuffet und spritzigen Diskussionen. Was nun die ganze Historienbüffelei sollte? Campari Orange ist auch als Garibaldi bekannt. Das Rot des Campari soll dabei an die Jacken seiner Armee und das Orange an die siegreiche Landung auf Sizilien erinnern. Und Sie können sich den Revolutionär ganz einfach ins Wohnzimmer holen:

  • Ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas
  • 1 Teil Campari
  • 3 Teile frisch gepressten Orangensaft
  • mit einem Orangenschnitz garnieren

Cin cin!

Bald kommen Campari, Cinzano & Co. noch schneller über die Alpen!

Bald kommen Campari, Cinzano & Co. noch schneller über die Alpen!

Es ist wiedermal Apérozeit bei Therefore. Am letzten Donnerstag kam diesmal die Cablex AG, die vierte Gewinnerin von insgesamt fünf Campari-Apéros, in den Genuss desselben. Cablex baut und unterhält hochleistungsfähige Lösungen in den Bereichen Kommunikation, Energie und Transport, so sind sie unter anderem verantwortlich für die Bahntechnik und Gesamtkoordination im Ceneri Basistunnel, wo sie mit Hochdruck daran arbeiten, dass die guten Waren aus Italien, wie zum Beispiel Campari, Cinzano & Co., noch schneller bei uns ankommen. Apropos Campari & Cinzano – durch die Mischung dieser beiden Getränke erhält man einen wunderbaren Drink, der auch an diesem Apéro gut von der Theke ging: Den Americano.

Ein leichter Drink für warme Sommerabende. Wer ihn auch mal ausprobieren möchte, der nehme:

  • Ein mit Eis gefülltes Tumbler-Glas
  • 1 Teil Campari
  • 1 Teil Cinzano Rosso (roter Vermouth)
  • mit Sodawasser nach Geschmack auffüllen
  • und mit einer Orangenscheibe garnieren

Cheers!

Franzosen bleiben wohl gerne in der Küche hängen?

Franzosen bleiben wohl gerne in der Küche hängen?

Bald kann man wieder Orangen essen, ohne an den französischen Telekommunikationsriesen denken zu müssen. Doch auch nach der Namensänderung kommen unsere Assoziationen aus der Küche. Orange heisst jetzt Salt. Salt mit Punkt! Als Werbeagentur, die in ihrem Firmenschriftzug selbst einen Punkt führt, freuen wir uns natürlich über unseren Scharfblick und unsere Vorreiterrolle! Doch zurück zu Salt. Salz: Das Wort mit indogermanischer Wurzel bedeutet eigentlich «das Schmutziggraue». Wer schon mal in der Bretagne war und seine Galette mit etwas Fleur de Sel de Noirmoutier gewürzt hat, weiss sofort, wieso das so ist. Es liegt wohl aber auf der Hand, dass der neue Name weder auf Essensgenuss noch auf grauem Schmutz hinweisen soll, sondern darauf, dass ein funktionierendes Netz das Salz in der Suppe der smarten Kommunikation ist!

Blosses Telefonieren war Orange. Salt geht weiter! Wir werden immer mobiler und sind immer und überall verbunden: mit der Familie sowie mit Freunden und Arbeitskollegen. Zudem schauen wir unterwegs TV und kommen jederzeit an unsere Daten. Überall. Gamen. Shoppen. Den Weg finden. Essen bestellen. Reisen buchen. Alles von unterwegs. Passen Sie nur auf, dass Sie nicht zur Salzsäule erstarren, wenn Sie Ende Monat von Salt eine gesalzene Rechnung erhalten…

Wer «A» sagt muss auch «a» sagen

Wer «A» sagt muss auch «a» sagen

Es wird Sie wohl kaum verwundern, dass Mitarbeitern einer Werbeagentur ein gewisses Faible für Typografie eigen ist. So findet auch der letzte Schrei in unserem Spielekabinett – ein Mitbringsel von Stefanie Kuchler aus dem Museumsshop des Design Museums in Kopenhagen – grossen Anklang: Ein Memory für Typografie-Freaks! Alle 25 Kartenpaare zeigen den Buchstaben «A» in verschiedenen Schriftarten, jeweils als Majuskel und Minuskel.

Sie denken, das sind alles nur olle Buchstaben und die sehen eh alle gleich aus? Nicht die Bohne. Nehmen wir zum Beispiel die «Fette Fraktur» von 1850. Bei deren Anblick sieht man die preussischen Soldaten förmlich vor dem inneren Auge, wie sie mit ihren «Pickelhauben»-Helmen auf dem Exerzierplatz auf und ab marschieren. Aber es gibt sie durchaus auch, die typographischen Zwillinge: Die Serifenschriften! Die gleichen sich teilweise wie ein Ei dem anderen. Auch bei den grotesken Schriften gerät man teilweise gehörig ins Schwitzen. Und dann das: Unsere geliebte «Helvetica», 1957 erfunden und Formgeberin unseres Logos. Sie hatte eine Mutter, die «Akzidenz Grotesk» von 1896, und die Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Aber: Diese weist natürlich nicht im Entferntesten die gleichen aufreizenden Rundungen auf wie unsere «Helvetica», vom Charme ganz zu schweigen… Sie merken schon, ich komme ins Schwärmen.

Goethe war gut!

Goethe war gut!

Und nicht nur der – unser Apéro in der Goethebar machte dem Namen alle Ehre. Frei nach dem Motto «Wettschulden sind Ehrenschulden» lösten wir unser Versprechen ein und luden die geschichts- und kulturinteressierten Mitarbeiter der Volkshochschule Zürich (VHS ZH) in die nach dem grossen Dichter benannte Bar ein – sie hatten den Apéro bei einem Therefore-Wettbewerb im Rahmen unseres Februar-E-Newsletter gewonnen.

Wer Goethe sagt, denkt auch an Schiller. So auch hier: Die Bar ist Teil des Gastrobetriebs «Brasserie Schiller & Goethe Bar» und liegt mitten in Zürich im historischen Gebäude der NZZ. Bei einigen Negronis, Garibaldis und Americanos versuchten wir zu ergründen, wieso die Bar Goethe und die Brasserie Schiller heisst, es blieb bei Spekulationen: Vielleicht bekam Goethe die Bar, weil er gerne eins becherte, wer weiss… Damit auch Sie nicht auf dem Trockenen sitzen, haben wir wieder eine Rezeptempfehlung für Sie: der Negroni sbagliato (falscher Negroni). Dazu mixen Sie einen Negroni, ersetzen aber den Gin und das Sodawasser durch trockenen Spumante. Prost!

Viel Rotes an Gründonnerstag

Viel Rotes an Gründonnerstag

Ostern schon vor der Tür haben wir noch ein Versprechen eingelöst: Am Gründonnerstag stiessen wir mit den Mitarbeitern des Herstellers von Closomat, Closemo AG in Embrach, auf gute Zusammenarbeit an. Würden wir nun sagen, wir hätten rot gesehen, wäre das zwar richtig, wenn auch missverständlich: Die «Couleur du jour» war rot in Form von Campari und Wermut, aber sonst war alles im grünen Bereich.

Der Negroni – mit immerhin fast 100 Jahren auf dem Buckel kein Jungspund – fand reissenden Absatz und sorgte für gute Laune. Damit diese nicht überbordete, wurde mit Bratwurst und Cervelat gut Boden geschaffen – so war auch der fleischlose Karfreitag vor der Tür keine allzugrosse Bedrohung mehr für Fleischtiger unter uns, denn keiner kam zu kurz.

Sie möchten sich auch mal einen Negroni genehmigen? Nichts einfacher als das! Man nehme:

  • Ein mit Eis gefülltes Tumbler-Glas
  • 1 Teil Campari
  • 1 Teil Vermouth Rosso (z.B. Cinzano, Martini o.ä)
  • 1 Teil Gin
  • Ein kleines bisschen Sodawasser
  • Und garniere mit einer Orangenscheibe

Zum Wohl!

Proscht Nägeli – Therefore ersteigert Original zum Schnäppchenpreis!

Proscht Nägeli – Therefore ersteigert Original zum Schnäppchenpreis!

An der Franklinstrasse 23 in Oerlikon befand sich bis vor Kurzem ein Original-Strichmänchen des Künstlers Harald Nägeli, den die älteren Semester unter uns noch unter dem Namen «De Sprayer vo Züri» kennen. Da die Weltstadt  mit seiner Kunst nicht ganz einig ging, sass Nägeli 1984 für seine «Schmierereien» eine neunmonatige Haftstrafe ab. Der rebellische Künstler zeigte sich unbeirrt und schuf gleich nach seiner Entlassung sein Oerliker Werk mit dem Titel «Ranziges Ranzenmännli».

Soviel zur Geschichte, was hat Therefore damit zu tun? Nachdem der Hausbesitzer, die Galerie Nievergelt, von Oerlikon ins wunderbare Dübendorf gezogen ist, bot sich Therefore nun die einmalige Gelegenheit: Die Werbeagentur kann zum Schnäppchenpreis von nur 250‘000 Franken ein Original ersteigern. Der Zürcher Kleingeistigkeit sei Dank!

Schliesslich und endlich: Was ist schon eine Werbeagentur, die keine Kunst beherbergt? Genau: Nichts! Die Bauarbeiten für das Herausbrechen des vom Kunstwerk betroffenen Mauerwerks sind in vollem Gange. Das entnommene Mauerstück kann nach Ostern in unserem Gärtchen an der Ringstrasse 70 bestaunt werden.

Wenn der Tag harsch beginnt…

Wenn der Tag harsch beginnt…

Die Kaffeemaschine spricht zu mir, doch was sie sagt, gefällt mir nicht. Heute Morgen kam ich noch etwas verschlafen ins Büro und schon herrschte sie mich an: «Wassertank füllen!»  Ok, ich gebe es zu, vor meiner ersten Tasse Kaffee bin ich nur schwer erträglich. Und in dieser Präkoffeinzufuhrphase habe ich keinen Nerv für jedwelche Schnoddrigkeiten, schon gar nicht von Maschinen.

«Nun mal langsam mit den alten Kaffeemaschinen, ich füll‘ dir gleich den Wassertank», dachte ich, zum Wasserhahn trottend. «So, nun hast du! Los, mach‘ jetzt! Her mit dem Kaffee!» Doch mit dem Einsetzen des Wassertanks ging‘s gleich frech weiter: «Kaffeesatz leeren!» Murrend wiederholte ich den Gang zu Spühle und gehorchte auch diesem Befehl. «So, jetzt aber!» Sie ahnen es bereits: Falsch gedacht! Es geht weiter mit den Kommandos und sie werden immer harscher: «Bohnen füllen!» «Aye-aye, Mam!», schreie ich sie an. «Dann ist aber gut, ja?» Als ich ihr die Bohnen gegeben hatte, war sie zwar etwas kooperativer und spuckte mir eine Pfütze Kaffee aus, bestand jedoch unablässig auf dem «Filterwechsel!» Die kann mich mal, die lass ich jetzt schön warten, bis sie lernt, «Bitte» zu sagen!

Ein Selbstversuch

Ein Selbstversuch

Eigentlich sollte ich es ja besser wissen, aber ich muss gestehen, auch ich bin vor publizierten Themen in Gratiszeitschriften, Webblogs, Facebook und anderen Medien nicht gefeit. Daher habe ich erst nur flüchtig, dann später etwas tiefgründiger, das Thema „Aluminium“ in Deos verfolgt und, wie wohl viele, eher unwissend den Aufschrei und die Forderung nach aluminiumfreien Deos, weil man sonst als Frau Brustkrebs bekommt, wenn man die benutzt, wahrgenommen.

Meine Empörung war auch sehr gross – wie kann die Pharmaindustrie nur so etwas giftiges ins Deo machen? Also bin ich losgezogen in die erste Apotheke auf dem Weg nach Hause und habe mir ein Schweizer Naturprodukt gekauft, frei von allem, was so in einem Deo drin ist und das auch noch mit und für ein gutes Gewissen. Da es draussen noch warm war, kam gleich der Härtetest, aber irgendwie nicht so ganz zufriedenstellend. Der angenehme Duft bereits nach  einer Stunde verflogen, die Achseln feucht ab der Mittagszeit und nicht mehr ganz so frisch für den Rest des Tages. Also doch erstmal das böse Rest-Deo aufbrauchen und dem Ökoprodukt im Winter eine Chance geben. Ich habe dann auch gleich noch zum Trotz ein weiteres alufreies Produkt gekauft, von meinem bisherigen favorisierten Hersteller. Beide kamen nach dem Entsorgen des endlich leeren bösen krebserregenden Deos zum Einsatz. Und ich möchte mich hiermit bei allen Mitmenschen entschuldigen, die mir in der zweiwöchigen Versuchsphase begegnet sind!  Weiter möchte ich hier nicht ins Detail gehen. Nur eines weiss ich jetzt ganz gewiss: Aluminium in Deos sind Antitranspirantien! Die heissen so, weil man dann nicht mehr so schwitzt. Und ohne diesen Wirkstoff? Na? Auch keine Wirkung!

Meine Versuchsphase ist hiermit beendet und ich gelobe Besserung im Konsum und kritischer Auseinandersetzung von Medienberichten. Versprochen.

Gutes Gefühl mit der Ticino-Mischung!

Gutes Gefühl mit der Ticino-Mischung!

Wer kennt sie nicht, die Meteo-Wetterkarte mit den Wolken im Norden und der frech strahlenden Sonne im Tessin? Normalerweise zeigt das Barometer in der Sonnenstube der Schweiz standardmässig 10 Grad mehr an und wir schauen in die Röhre. Es bleibt uns nur der fromme Wunsch, die ganze Schweiz möge sich um 200 km nach Süden verlegen – vergebens.

Heute war es einmal umgekehrt. Als ich heute Morgen fröhlich pfeifend meine nigelnagelneuen Wildlederschuhe zuschnürte, konnte ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen: Während hier schon erste Anzeichen von Sonne am Himmel zu erahnen waren, würden die dort unten auf dem Weg zur Arbeit mit Graupelschauer und Schneematsch kämpfen – besser sie als ich. Trotzdem bleibe ich solidarisch und brühe mir gleich einen Kaffee mit der Ticino-Mischung, nehme dazu gar einen Würfelzucker mit Tessinerwappen! Su col morale Ticinesi, le previsioni del tempo possono solo migliorare!

 

Fragen Sie unsere Expertin für Digital Marketing

Fragen Sie unsere Expertin für Digital Marketing

Funktioniert Digital-Marketing? Kann es für alle Geschäftsarten effektiv eingesetzt werden? Wie kann man die Techniken erfolgreich einsetzen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen kann unsere frischgebackene Fachfrau für Digital-Marketing, Frau Dr. Sandra Matteotti, nun nur so aus dem Ärmel schütteln.

Sie weiss, dass blosses Jonglieren mit der AIDA-Formel und eine hübsche Website nicht ausreichen, erst durch kontinuierliches Messen und Verbessern der Massnahmen kann ein durchschlagender Erfolg verbucht werden. – Also, fast wie im richtigen Leben!

Doch wie steht die Absolventin selbst zu ihrer neuen Errungenschaft?

«Es war nicht wirklich eine Hexerei. Die 100 Prüfungsfragen habe ich in 30 Minuten beantwortet, 1 ½ Stunden vor der Abgabezeit, und habe mit „sehr gut“ bestanden. Irgendwie bin ich jetzt aber einfach froh, dass sich meine Abende wieder ruhiger gestalten, denn der Referent hatte eine grausam krächzende Stimme und es waren doch 2-3 Stunden pro Abend, die ich ihm zuhören musste.»

Das Resultat von Littering kann auch schön sein!

Das Resultat von Littering kann auch schön sein!

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich mitten in der Wiese eine Gruppe Schneeglöckchen. Die sind neu, letztes Jahr war da nichts. Wie die wohl dahin gekommen sind? Wer hat sie gepflanzt? Bevor ich mir lange den Kopf zerbreche, schaue ich bei Wikipedia nach und habe nun eine leise Ahnung, wie sich das zugetragen haben könnte:

Es waren einmal ein paar Ameisen. Die hatten Hunger und trieben sich auf fernen Wiesen rum. Es muss gegen Ende des Frühlings gewesen sein, die Stengel der Schneeglöckchen lagen schon am Boden, so dass auch die Ameisengreise freie Fahrt auf leckere Beute hatten. Statt diese nun schnurstracks zurück in den Bau zu tragen, dachten sich die Leckermäulchen unterwegs, dass eine Wegzehrung nicht schaden könnte, und schnabulierten dann und wann ein paar Bissen. Und wie das so ist beim Essen auf die Hand, wir kennen das von McDonalds: Verpackung bleibt übrig – in diesem Fall die Samen –, die muss irgendwohin und bleibt dann unversehens einfach am Boden liegen. Und schwups, sind sie da: Die Schneeglöckchen.

Wir als Werbeagentur beschäftigen uns hin und wieder mit Littering und machen daraus auch etwas Schönes, wie zum Beispiel das Schönheim Quartett.

Es herrscht Ebbe im Agenturkühlschrank!

Es herrscht Ebbe im Agenturkühlschrank!

Die ersten zaghaften Sonnenstrahlen kitzeln die Leute ins Freie. Über Mittag tummeln sie sich, noch dick eingepackt, auf Parkbänken. Die Augen geschlossen, den Kopf nach hinten geneigt, strecken sie ihr – wie es scheint – mit einem sanften Lächeln belegtes Gesicht der Sonne entgegen.

Das Bild erinnert an Eidechsen, die sich zwischen warmen Steinen aufwärmen. Eine solche Eidechse war auch ich heute über den Mittag. Der alte Feuerball gab ganz schön Gas und heizte durch die dunkle Jeans! Zurück im Büro geht mein erster Gang zum Gefrierfach. Es hat noch ein einziges Glacé, das mir gerade von Xenia Tschermak vor der Nase weggeschnappt wird. Es ist wohl klar, was folgt? Mein Griff geht an den Telefonhörer: „Hallo Herr Gasparini, hören Sie mich? Einmal Emergency Glacé-Lieferung bitte!“

Handkrämpfe wegen Mr. Spock

Handkrämpfe wegen Mr. Spock

«Trauern Sie nicht um mich, es war eine logische Entscheidung. Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen. Ich war es und ich werde es immer sein, Ihr Freund. Leben Sie lange und in Frieden.»  – Star Trek II – Der Zorn des Kahn  

Ein Held aus Kindertagen ist tot. Mr. Spock ist tot! Der Tod des Vulkaniers hat einigen Thereforianern das Wochenende getrübt und führte zuweilen zu Krämpfen, erst in der rechten Hand, dann in der linken. Tja, der Vulkaniergruss für den letzten Salut will geübt sein. Es ist ein Albtraum für jeden Schauspieler, wenn seine Rolle bekannter ist, als er selbst. Doch Spock wurde für uns Kinder der 70er zum Synonym für Logik und nüchternen Verstand. Sein «Faszinierend» faszinierte uns damals genauso, wie sein V-Gruss, der als Trademark der Popkultur schlechthin in die Geschichte eingehen könnte. Ruhen Sie in Frieden, Leonard Nimoy.

Formvollendung statt blossem Hinweis

Formvollendung statt blossem Hinweis

Als Werbeagentur haben wir ein Auge für grafische Umsetzungen. So betrachten wir zum Beispiel Piktogramme nicht nur als Symbole, die durch vereinfachte graphische Darstellung eine Information international verständlich darstellen, wir beurteilen Form, Strich, Linie, Klarheit, Verständlichkeit und vieles mehr.

Neulich in der Mittagspause in der Mensa der Uni Irchel ist uns dieses Piktogramm, das den Weg zum Taxistand anzeigt, aufgefallen. Entgegen der allgemein für Piktogramme üblichen schnörkellosen Gestaltung, zeigt dieses alle Merkmale bis aufs kleinste Detail, so dass uns schnell klar ist, dass es sich bei der Abbildung um einen Dodge Challenger der ersten Generation (Bauzeit 1969 bis 1974), ausserdem um die ganz coole Ausführung mit den verdeckten Lichtern, handelt. Spatenstich für die Uni Irchel war 1973, die Einweihung 1979 – es passt also in die Zeit hinein. Hat hier ein ganz cooler Grafiker seinem Lieblingsauto, aktuellen Auto oder seinem ersten Auto, dem er vielleicht nachtrauert, ein Denkmal gesetzt? Wie auch immer: Diese Umsetzung offenbart viele Emotionen. Neben der Detailtreue fällt auf, dass er es wohl nicht übers Herz brachte, das Auto durch ein TAXI-Schild auf dem Dach zu verschandeln.

Ob das Piktogramm tatsächlich zum Taxistand führt, haben wir nicht nachgeprüft, das ist ja wirklich bloss eine Nebensache…

Stossen Sie mit uns an!

Stossen Sie mit uns an!

Campari geht seit über 150 Jahren mit der Zeit und setzt Trends. Seit langem im Bereich hochklassiger Aperifs und Drinks, seit kurzem in der elektronischen Marktbearbeitung: Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Schweizer Ableger des Mailänder Traditionsunternehmes einen unserer Lieblingsbrands als Kunden gewinnen konnten!

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude und so sollen auch Sie anstossen können. Wie? Stilecht mit Ihrem ganzen Team. Schreiben Sie uns auf info@therefore.ch, wieso gerade Sie und Ihr Team einen gepflegten Apéro verdient haben. Vielleicht haben Sie Glück und wir stehen schon bald mit allem Nötigen vor Ihrer Tür! Beeilen Sie sich, nächste Woche ist Deadline!http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpmx.1s7rd38,l=600962162 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpo6.20fae6a,l=600963417 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cppi.1cepm8d,l=600965187 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpob.saq6j7,l=600964470 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cppz.1mt87gg,l=600966765 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpr4.2oa56c1,l=600967583 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cprj.daffkr,l=600968078 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cprp.2eocc91,l=600970375 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpu1.5gjc63,l=600973577 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpv1.21d9h31,l=600974872 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpw4.1m5fn37,l=600977951 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpyl.2gpesgs,l=600980842 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpzf.m3ta57,l=600981555 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cpzu.2es2qqg,l=600982756 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq2g.2qrlqcn,l=600985454 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq4z.2cmdi1g,l=600986567 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq5l.11j77af,l=600988167 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq7l.2mjg917,l=600989925 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq8d.10d4d62,l=600990877 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cq8p.pg2h1p,l=600992249 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cqar.21rk564,l=600992879 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cqay.qeja0f,l=600993178 http://contactive.therefore.ch/olt.php?sid=7cqd2.csl879,l=600994285

Zusammenstoss der Generationen

Zusammenstoss der Generationen

Neulich habe ich im Zug einem Gespräch zugehört. Gespräche sind heutzutage eine Seltenheit! Und: Personen, die sich im Zug unterhalten und nicht in „20-Minuten“ oder ins Smartphone vertieft sind, fallen auf wie Papageien unter Tauben. Zwei Frauen, die eine Mitte 20, die andere Mitte 40, tun, was Papageien auch gerne tun: Sie quatschen.

Die Jüngere zur Älteren: «Gestern habe ich mir einen alten Film angeschaut, Men in Black, kennst du den?» Darauf die Ältere: «Welchen Teil?» J: «Ach, es gibt mehrere?» Ä: «Ja, drei, der Dritte ist der Beste. Da geht Will Smith zurück in die 60er-Jahre, um Tommy Lee Jones…» J: «Wer ist das?» Ä: «Das ist der Ältere von den beiden. Jedenfalls wird der junge Tommy Lee Jones vom leckeren Josh Brolin gespielt.» J: «Wer ist das?» Ä: «Das ist der Sohn von James Brolin, dem Ehemann von Barbra Streisand.» J: «Ah, Barbra Streisand kenne ich. Das sind doch die DJs!»

Ich muss mich zurückhalten, nicht laut loszulachen. Ich schaue auf, lächle der Älteren von beiden mitfühlend zu und starre danach wieder auf mein Smartphone, um mir den weiteren Verlauf dieses Generationen-Zusammenstosses reinzuziehen.

Der Kaffee mit einem Schuss Manipulation

Der Kaffee mit einem Schuss Manipulation

«Grüezi, ich hätte gern einen kleinen Caffé Latte…» «Tall?», tönt es hinter dem Tresen hervor, noch bevor ich meinen Wunsch fertig äussern konnte. «Ja, einen kleinen bitte!», entgegne ich mit einem Lächeln. Daraufhin trällert die junge Frau mit der grünen Schürze: «Bei uns heisst das Ta-a-ll!» Es ist klar, wovon die Rede ist: «Tall, Grande, Venti» sind bei Starbucks «klein, mittel, gross». Ist man der englischen Sprache aber mächtig, dann ist «tall» alles andere als klein. «A tall guy» zum Beispiel ist ein hochgewachsener Kerl.

«Tall» mit «klein» gleichzusetzen kommt einer Vergewaltigung der Sprache gleich und ist eine massive Sprachmanipulation im Rahmen der Corporate Language. Als Werbeagentur haben wir vollstes Verständnis für den konsequenten Einsatz einer einheitlichen Unternehmenssprache. Das Verständnis endet allerdings, wenn diese in der Attitüde «Wenn Sie in unseren Laden kommen, dann benutzen Sie gefälligst unser Wording, sonst tun wir so, als ob wir sie nicht verstehen!» gipfelt.

Der Rebell in mir liebt es, in solchen Wunden zu stochern. Und er freut sich noch viel mehr aufs nächste Mal, wenn er wieder mit einem freundlichen Lächeln im Starbucks stehen und sagen kann: «Grüezi, ich hätte gern einen kleinen Caffé Latte.»

Was hat Schwamendingen, was die City nicht hat?

Was hat Schwamendingen, was die City nicht hat?

Schwamendingen rüstet auf. Schwamendingen wird trendy. Das versprechen zumindest diverse Artikel, über die ich seit Jahren immer wieder stolpere. Oh du schöner Ort aus Beton und Abgaswolken und einziger Fleck in der Stadt, wo das Tram eine U-Bahn ist. Wann erholst du dich vom Todesstoss, den dir die Architekten vor 60 Jahren gaben und wann verlierst du endlich deinen schlechten Ruf als gesellschaftliche und kulturelle Einöde? Vielleicht jetzt? Das Kunstverständnis ist jedenfalls schon vorhanden, wie dieses Bild des Schwamendinger Hafenkrans zeigt. Immerhin nennt man Schwamendingen aufgrund seiner enormen Urbanität auch gern Chlii-Mänhätten. Alle Zeichen stehen auf Kult.

Hört man Schwamendingen, denkt jeder gleich ans Schwamendinger Chilbi-Lied! Drum singen wir nun alle lauthals: «Z‘Schwamedinge isch Chilbi, z‘Schwamedinge isch Tanz, det langed all Meitli de Buebe an… Schwamedinge…» Chilbi in Schwäminghäm ist zwar erst wieder im September, aber dieses Jahr gehe ich bestimmt hin. Dann kann ich auch den einzigen noch verbleibenden Hafenkran Zürichs bestaunen.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nun geht es ihm an den Kragen. In Einzelteile wird er zerlegt. Ohne Rücksicht auf Verluste und verletzte Gefühle. Einmal sind in Zürich aber keine Vandalen am Werk, sondern eigens von der Stadt beauftragte Hafenkranabreisser. Zeit für einen Blick zurück? Was war das nun eigentlich mit dem Hafenkran? Skandalöse Steuergeldverschwendung oder gar pietätslose Grenzüberschreitung seitens des Stadtrats? Kunst gar? Wie soll ein Kran, an dem keiner anlegen kann, Kunst sein? Wobei: Könnten Tanker anlegen, wäre es keine Kunst. So oder so: Die Stimmen schlugen hoch – wieder ein Kriterium, das für Kunst spricht, ist diese doch der natürliche Feind der Normalität und damit erst mal suspekt.

Der Hafenkran ist ein «Objet trouvé», und das wiederum ist eine Stilrichtung, die im Dadaismus ihren Ursprung findet. Da der Dadaismus seine Geburtsstunde vor 99 Jahren im Zücher Cabaret Voltaire hatte, wäre der Hafenkran also die natürliche Folge? Quasi Voltaires Enkel? Verstiessen die Zürcher mit ihrer ablehnenden Haltung gar ihre eigenen Nachkommen? Fragen über Fragen.

So oder so: Viele orange Männer hämmern, bohren und schrauben nun für 14 Tage an dem unverstandenen Werk und demontieren es. Damit der Kran nicht ganz sang- und klanglos verschwindet, dürfen sich die Zürcher dieses Jahr in Form der Initiative «Hafenkräne – Nein» weiter mit ihm beschäftigen. Dass diese Initiative weitere Steuergelder verschlingen wird, steht nicht zur Diskussion. Der Zürcher hat Rechte und er nimmt sie wahr. Die Frage ist nur: Was, wenn nächstes Jahr an selber Stelle ein Flughafen-Tower gebaut wird? Dann fängt das Ganze wieder vorne an!

Hurra, mein neues iPhone 6 ist da!

Hurra, mein neues iPhone 6 ist da!

Gerade habe ich das lange erwartete iPhone 6 erhalten. Doch beim Auspacken lenkt mich die Wortwahl auf dem Lieferschein derart ab, dass ich das Objekt meiner Begierde zur Seite lege. Die Swisscom verwendet die nostalgische Schreibweise «Telephon». Ich bestelle also Hi-Tech und erhalte diese nun in altertümlicher Sprache überreicht. Wie passt das denn jetzt zusammen? Kann man seit der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 und dem darauffolgenden Zurückbuchstabieren so schreiben, wie man gerade lustig ist? Oder handelt es sich beim «ph» im Telefon vielleicht um einen neu aufkeimenden Anglizismus? Schliesslich schreibt man ja auch iPhone und nicht iFone. Vielleicht finden Sie das jetzt kleinlich, aber in einer Kommunikationsagentur handelt es sich hierbei um zentrale Fragen. Wie soll ich mich nun bloss verhalten? – Am besten pH-neutral!

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke?

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke?

Wer kennt sie nicht, diese alte Frage nach der Vollständigkeit der Weihnachtsgeschenke? Es braucht Mut, diese mitten in der letzten Arbeitswoche vor Weihnachten zu stellen! Es sei denn, man will sein Gegenüber mal mit hochrotem Kopf und aufgerissenen Augen und Mund verbale Entgleisungen zischen hören! Ja, der Weihnachtsstress ist in vollem Gange und wer noch nicht krank ist und sich mit Schnupfen oder sonstigen Infektionskrankheiten herumplagt, den erwischt es meist in den Zwischentagen, wenn der Stress – abhängig von der jeweiligen Familienstruktur – wieder nachlässt.

Ganz stressfrei hingegen kam Urim Kamberi dieses Jahr zu seinem Weihnachtsgeschenk; er gewann ein iPad mini aufgrund von Klicks. Therefore unterstützte als Kommunikationsagentur das Lernfestival 2014 bei den Juventus Schulen mit einem Newsroom, in dem den angehenden Webjournalisten Konzepter, Texter und Grafiker von Therefore als Coaches zur Seite standen. Im Rahmen des Lernfestivals schrieb der junge KV-Schüler einen Artikel für JuveNews.ch. Urims Text «Achtung, Fertig, Lernfestival» hat in einem Monat 1334 Seitenaufrufe erreicht. Als Vergleich: Der zweitplatzierte Artikel «Journalist und Promi, Bollywood oder Hollywood», wurde 557-mal aufgerufen.

Bei Therefore werden Kinderträume wahr!

Bei Therefore werden Kinderträume wahr!

Hätten die Eltern der jungen Stefanie Kuchler ihr Anfang der Neunzigerjahre weisgesagt, sie könne, wenn sie mal erwachsen sei, bei Therefore während der Arbeitszeit mit Playmobil spielen, dann wäre sie vor Begeisterung durch die Decke gesprungen! Hätte ihr Uni-Professor 20 Jahre später, nach ihrem Abschluss in Publizistikwissenschaften und Medienforschung, ihr dasselbe vorgeschlagen, hätte sie sich wohl so ziemlich an den Kopf gefasst! Und doch: Ein Traum aus Kindertagen wurde wahr! Stefanie Kuchler, die im Nebenfach Filmwissenschaft belegte und als Press Office Coordinator am Festival del film Locarno ihre Sporen verdiente, hat, wie man auf diesem Bild unschwer erkennen kann, ein Auge für Szene, Beleuchtung und Setting. Der spielerische Umgang bei der Umsetzung des Projektes für die Baugenossenschaft Schönheim, mit dem Ziel, die Allgemeinen Bestimmungen zum Mietvertrag den Mietern spielerisch näher zu bringen, spiegelt sich im Endprodukt wider: in einem Quartett für die ganze Familie!

Finde den Unterschied!

Finde den Unterschied!

Dezember ist die Jahreszeit, in der man schon mal eine E-Mail mit dem Titel «Hilfe! Der Samichlaus hat meinen Wein geklaut» erhält. Und dies noch an einem Tag, an dem der Samichlaus mit seinen Rentieren eigentlich noch in Rovaniemi weilen sollte… Unser diesjähriges Weihnachtsgeschenk an unsere Kunden – eine 3 l Flasche Château Cap de Faugères, Côtes de Castillon Bordeaux im Holzkistli mit liebevoll eingravierten Festtagswünschen – kam super an. Der Wein ist Spitze, keine Frage, doch die Gravur macht den feinen Unterschied! Liebe Juventus, vielen Dank für euer Bild! Nein, nein, ihr seht nicht doppelt! Wir haben daraus bloss kurzerhand ein Wimmelbild «Finde den Unterschied» gemacht und in Anbetracht der Samichlaus-Festlaune halten wir es mit dem Suchen der Unterschiede einfach, es sind bloss deren fünf.

Junge Installationskünstlerin wagt sich auf Terroir vague!

Junge Installationskünstlerin wagt sich auf Terroir vague!

Heute möchten wir Ihnen in dieser Rubrik eine junge Kunstschaffende vorstellen, die ihre ersten Gehversuche als Installationskünstlerin wagt. Ihr Erstlingswerk ist eine einfühlsame Betrachtung unserer Konsumgesellschaft, mit der sie erbarmungslos ins Gericht geht, wohlwissend Teil des Ganzen und damit mitverantwortlich zu sein. Die volle Kasse: geschlossen. Das Geld, dass dort drin ist, bleibt auch drin! Das herumliegende Gemüse steht ganz klar für die Verschwendung und den Überfluss von Nahrungsmitteln in der westlichen Welt. Dem entgegengesetzt verurteilt sie mit den beiden Töpfen, der eine leer, der andere voll, den unzureichenden Zugang zu Nahrungsmitteln in der Dritten Welt. Aber: Nicht nur mit diesem Werk traut sich die vierjährige Tilda Tschermak, Tochter unserer Leiterin Klassisch & Kampagnen, Xenia Tschermak, auf ein Terroir vague; nein, auch beschaffte sie sich heimlich das Smartphone ihrer Mutter und fotografierte dieses und andere Werke zur gezielten Verbreitung in den Sozialen Netzwerken.

Fruktarier werden zu Kannibalen

Fruktarier werden zu Kannibalen

Die Zeiten sind hart. Jetzt fressen sich die Früchte schon gegenseitig auf! Im dritten und letzten Teil unserer Dokumentarreihe über Agrumen konnten wir ein äusserst seltenes Verhalten in freier Wildbahn auf Film bannen.

Zum Plot: Der Mandarin(e) ist sichtlich in die Tage gekommen. Blattausfall und unreine Haut deuten auf eine bevorstehende terminale Schimmelerkrankung hin. Seine Liebste, die Limette, hat Mitleid mit ihm und isst ihn «Rübis und Stübis» auf. Doch eines hat die Limette nicht bedacht: Sie ist gleich alt wie die Mandarine und ihr steht demnächst der gleiche Verfall bevor. Doch da kommt auch schon Abhilfe, denn die junge Pomelo muss noch kräftig wachsen und lässt nichts verkommen, was ihren Weg kreuzt.

Everybody, let’s go disco!

Everybody, let’s go disco!

Es gibt noch einen dritten Teil, in dem Sie bestimmen können, wie es weitergeht! Mitmachen lohnt sich, denn zu gewinnen gibt es Früchtchen für Ihre eigene wilde Party. Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar auf facebook.com/ThereforeAgency oder senden Sie uns eine E-Mail.

Im Sequel unserer kleinen Vine-Trilogie lassen es die freche Limette und die unschuldige Mandarine in der Disco so richtig krachen. Die beiden sind voll im Discofieber und legen eine fette Show hin, die neben ihnen alle anderen verblassen lässt. Vielen Dank Edi für deinen Vorschlag.

Die andern Vorschläge für den Sequel waren auch ganz toll, doch unser Videoteam entschied sich zunächst dafür, dass die junge Liebe jetzt erst mal etwas Spass und so richtig viel Party braucht! Stimmen behaupten ja, es sei zwischen den Beiden schon zu ungeschütztem Entsaften gekommen. Dabei ist den beiden sonnenklar: «Im Minimum e Schale drum!» Für Nachwuchs in Form von Limettarinen oder Mandarinetten ist es jetzt eh noch viel zu früh. Also kein «füdlibluttes» Herumrennen oder unter-, neben- und übereinander liegendes «Versteckis» in der Holzwolle mit anderen Agrumen spielen! Mit dem Swingerclub können die beiden getrost warten, bis in ihrer Beziehung kein Saft mehr fliesst.

Thurgauer schuld am Hochnebel!

Thurgauer schuld am Hochnebel!

Es ist kaum zum Aushalten. Jetzt hocken wir bereits drei Tage im Hochnebel, haben aber sicher noch gut drei Monate vor uns. Ich hegte schon lange die Vermutung, dass diese alljährliche Vernebelungsaktion einhergeht mit der wiederkehrenden Zuckerrübenverarbeitung. Nicht genug, dass die Traktoren mit ihren Rübenanhängern alle Strassen – jedenfalls in ländlichen Gebieten – verstopfen! Endlich habe ich nun gestern den Beweis mit meinem Smartphone geschossen! Nein, dieses Foto zeigt kein Kohlekraftwerk aus der ehemaligen DDR! Diese Anlage liegt zwar auch im Osten, aber im Osten der Schweiz! Genauer gesagt handelt es sich um die Zuckerrübenfabrik in Frauenfeld. Den Thurgauern reicht es wohl nicht, dass das Thurgauische bereits der unbeliebteste Dialekt der Schweiz ist. Sie setzen dieser verbalen Umweltverschmutzung noch eins oben drauf und lassen ihre Hochnebel-Maschine auf Hochtouren laufen. Die Beweislage ist im Gegensatz zum Himmel sonnenklar.

Sinnlose Kundenumfragen: Zur falschen Zeit am falschen Ort

Sinnlose Kundenumfragen: Zur falschen Zeit am falschen Ort

Wenn ich mal viel Zeit habe, gut gelaunt bin und keine Kinder dabei habe, bin ich für Kollegen, die wie ich in Marketing oder Werbung arbeiten, gerne bereit an einer Kundenumfrage teilzunehmen. Diesmal für meine liebste schwedische Möbel-Boutique, die ich sowohl im Auftrag der Werbeagentur wie auch privat aufsuchte. Zum Glück konnte ich an einem Montag gehen, an dem sich nicht nur Schwangere, Frischverliebte oder Studenten durch die Gänge schieben. Dann sind die Gänge so leer, dass man fast entspannt alles angucken, anfassen kann.

An einem solchen Tag werde ich also am Ausgang von einer netten Mitarbeiterin mit Tablet in der Hand gefragt, ob ich kurz für eine Kundenumfrage Zeit hätte. Klar doch! Aber was versprechen die sich davon, Kunden an einem solchen untypischen Tag, ohne Kinder, ohne Mann, folglich ohne Stress und fast leerem Einkaufswagen zu befragen? Machen Fragen wie „Haben Sie alles gefunden, wonach Sie gesucht haben? Mit wie vielen Personen waren Sie heute da? Werden Sie wieder kommen?“ wirklich Sinn?

Heute konnte ich überall die Note 6 geben. Aber fragt mich doch mal Samstags, mit Mann, mit zwei schreienden Kindern, nach der vergeblichen Suche nach einem neuen Kinderzimmer! Das ist dann repräsentativ und entspricht doch eher der Wahrheit, liebe IKEA!

SKANDAL!

SKANDAL!

Was treibt die freche Limette bei den unschuldigen Mandarinen? Schauen Sie sich den ersten von drei Teilen unseres Vine-Videos an. Doch Vorsicht: Es geht heiss zu und her!

Jetzt sind Sie gefragt. Werden Sie kreativ und lassen Sie uns wissen, wie die Geschichte weitergehen soll. Danach macht sich unser Video-Team an die Arbeit und dreht den zweiten Clip nach Ihrem Skript.

Mitmachen lohnt sich, denn zu gewinnen gibt es Früchtchen für Ihre eigene wilde Party. Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar auf facebook.com/ThereforeAgency.

Konspirativer Oktober

Konspirativer Oktober

Die Warteschleifenmusik unserer Telefonanlage für den Oktober wurde von Katja Hugenschmidt von Closomat.ch bestimmt. Dabei handelt es sich um ein Stück von «Muse» mit dem verschwörerischen Titel «Uprising». Es erreichte uns ohne Kommentar, weshalb wir versuchten, zwischen den Zeilen zu lesen. So wird darin unter anderem gesungen: «Sie werden versuchen uns Drogen zu geben, um uns alle unten zu halten und sie hoffen, dass wir die Wahrheit ringsherum nie sehen werden». Hoppla! Entlarvt? Nein, wir verstehen es als Kompliment. Hier unsere Transkription: Als Werbeagentur macht Therefore einen super Job! – Na, sind wir auf den richtigen Trichter gekommen? Oder haben wir etwas falsch verstanden, etwa so, wie die beiden kleinen «His Master’s Voice»-Hündchen, Nipper und Snicker unseres Nachbarn Rüdiger, die sich den Grammophon-Trichter überziehen, anstatt an ihm zu lauschen? So oder so, vielen herzlichen Dank, liebe Katja, für deinen Beitrag.

GPS-Halsband für Computermäuse

GPS-Halsband für Computermäuse

Eine weitere Tierart steht vor dem Aussterben: Die Computermaus. Noch sieht man sie bei uns in der Agentur auf jedem Pult und neben jeder Tastatur liegen. Scheinbar gedeiht sie prächtig und vermehrt sich. Doch ihr Ende ist so absehbar wie das von Telex, Matrixdrucker oder Akustikkoppler. Die Touchscreens kommen und mit ihnen schwinden Lebensraum wie Daseinsberechtigung des Schreibtischnagers. Ok, Windows 8 lässt ihr noch ein eng begrenztes Reservat, doch schon bald wird ihr auch von Microsoft der – meist kabellose – Stecker gezogen werden.

Falls Sie wissen wollen, was Ihre Maus den ganzen Tag so tut, dann brauchen Sie nur das kleine und geniale Programm IOgraph.exe zu installieren. Es zeichnet jede Mausbewegung als Linie und jeden Ruheplatz als Punkt auf. Je länger der Mauszeiger ruht, umso grösser der Punkt. So entstehen wunderbare und spannende Grafiken wie die obenstehende. Wir finden, das ist mal eine nette Alternative zu den Fettfingerspuren auf Touchscreens!

Die Software gibt es übrigens hier gratis.

Vine-grette aus frechen Früchtchen und anderem Grünzeug

Vine-grette aus frechen Früchtchen und anderem Grünzeug

Im Dschungel der Social Media, umgeben von Twitter, Facebook, Google+ Co. vergrössert ein weiteres Tierchen sein Revierchen: Vine. Ursprünglich als Video-Dienst von Twitter eingeführt, mauserte sich die 6 Sekunden-Looping-Video-App zu einem eigenständigen Social Media Video-Dienst mit eigenem Web-Portal. Unter Twitterern setzte sich die App wohl nicht schnell genug durch. Twitterer sind eben mehr die scharfzüngigen Texter, die mit viel Wortwitz kurze Tweets schnell absetzen wollen (jedenfalls die Guten unter ihnen); sie sind aber definitiv keine Videomenschen.

Bislang hat Vine den Ruf, vor allem bei jüngeren Nutzern gut anzukommen; es findet sich dementsprechend viel früh- bis spätpubertäres an Inhalt. Ähnlich wie bei den Tweets punkten «Vines» mit ihrer Kürze und einer Pointe, die in 6 Sekunden rübergebracht sein will.

Auch ich, aka Lost Ctrl, habe diese Herausforderung angenommen. So widme ich mich seit neuestem dem Leben von allerlei Grünzeug, bevor es sein Schicksal ereilt, in meinem Magen zu landen. Der positive Nebeneffekt: Seit ich diese Filmchen mache, esse ich wieder viel mehr Früchte und Gemüse, weshalb sie vor der Zubereitung ruhig noch ein bisschen Frech sein dürfen.

Help!

Help!

Der Musikwunsch für unsere Warteschlaufenmusik für den Monat September kommt von Piero Fornasier. Dies hat die Neugier in mir geweckt, mehr über diesen Beatles-Song zu erfahren. Dabei bin ich auf eine interessante Analogie zu uns als Werbeagentur gestossen. Beim unbedarften Anhören dieses Liedes ist man sich nicht wirklich bewusst, wie viel Aufwand hier für ein perfektes Ergebnis betrieben wurde. John Lennon sang die Hauptstimme und spielte eine zwölfsaitige akustische Gitarre, Paul McCartney E-Bass, George Harrison Leadgitarre und Ringo Starr – was wohl? – Schlagzeug natürlich. Wer das Tamburin spielte, ist unklar. Jedenfalls benötigte der Song insgesamt zwölf Takes, die ersten acht nur, um das Grundgerüst aufzunehmen, und weitere vier Takes für verschiedene Overdubs wie die zweite Stimme von Lennon sowie Backing Vocals etc. Die Analogie? Mit unseren Konzepten, Umsetzungen und Produktionen halten wir es wie die Beatles.

Schiffbruch-Kapitän Schettino will italienischer Präsident werden

Schiffbruch-Kapitän Schettino will italienischer Präsident werden

Es sind Nachrichten mit Headlines wie dieser, die Online-Satiremagazine wie «Der Postillon» in Deutschland oder «Der Enthüller» in der Schweiz in den Sozialen Medien verbreiten. Der Satireliebhaber erkennt sofort, diese Meldungen basieren eindeutig nicht auf echten Fakten, sondern sind frei erfunden; sie kommen aber täuschend echt daher! Und das ist genau das Witzige daran. Und nun dies: Was selbst wie Satire klingt, ist aber 100-prozentig ernst gemeint. Facebook in den USA will seinen Usern probeweise ironisch oder satirisch gemeinte Inhalte mit [Satire] taggen, da offenbar viele Nutzer diese sonst oft für echt halten. Diese Meldung alleine wäre noch kein «À propos» wert, hätte ich am Montagmorgen in der «Zeit-Online» nicht folgende Meldung gelesen: «Französische Regierung zurückgetreten». Der erste Kommentar war «ENTE?», gefolgt von «Es stimmt doch!», «Ist der Rücktritt wirklich war? Weder in den Morgennachrichten noch auf Spiegel-Online gab es diese Meldung» und Kommentaren der Vergewisserung, dass man es auf «24 Heures» verifiziert hatte. Die Glaubwürdigkeit von Nachrichten hat offensichtlich nicht nur in den Sozialen Medien Schiffbruch erlitten. Vielleicht wäre es demnach sinnvoll den Warnhinweis [Wahrheit] flächendeckend einzuführen.

Sex, Sex, Sex. Das ist alles, woran sie denken!

Sex, Sex, Sex. Das ist alles, woran sie denken!

«Bereue nichts» ist das Thema der aktuellen «Love Life»-Kampagne vom BAG und der Aids-Hilfe Schweiz, die auf grossformatigen Plakaten «echte» Paare beim Liebesakt zeigt. Die Kampagne setzt auf persönliches Engagement: So kann, wer möchte, sich auch öffentlich via Social Media für ein verantwortungsvolles Sexualverhalten einsetzen. Einige sehen bei diesen Plakaten die Grenze zur Pornografie überschritten, obwohl die sexuelle Eindeutigkeit des Geschlechtsaktes mit einem übergrossen «Präser» abgedeckt ist. Die Message sollte klar sein, doch ob die Safer Sex-Regeln tatsächlich transportiert werden, ist fraglich. Vielleicht ist es mehr eine Reminder-Kampagne für die bereits Aufgeklärten, damit sie die Wichtigkeit des Gummis beim promiskuitiven Lebenswandel und beim Seitensprung nicht vergessen. Ein Zeitgenosse hatte besonders viel persönliches Engagement gezeigt und sich stark mit dem Thema auseinandergesetzt, sprich: jedes noch so kleine sexuelle Merkmal mit der Spraydose zensuriert. Die Werber freuen sich ob dieser Co-Creation.

Ab in den Urlaub!

Ab in den Urlaub!

Mit diesem stimmungsvollen Bild von unserem traditionellen Sommeressen verabschieden wir uns in die Sommerpause. So gerne wir das ganze Jahr mit Ihnen zusammenarbeiten, auch wir brauchen ab und zu eine kleine Pause. In der Zeit vom 28. Juli bis 8. August 2014 bleiben unsere Büros deshalb geschlossen. Im Detail geht es für unser Team nach Ikea-Land, Sandinististan, Gran Terassia, Vieux-Seeland, Schland und in das Land der unbegrenzten Abhörzentralen. Ab dem 11. August sind wir wieder in Vollbesetzung für Sie da! Wie immer braungebrannt und mit gründlich ruinierter Bikinifigur!

Auflösung der Wettbewerbsfrage im Newsletter vom 23. Juli 2014
Frage: In welchen Ländern verbringt das Therefore-Team seine Ferien?
Antwort: Ikea-Land = Schweden, Sandinististan = Nicaragua, Gran Terassia = zu Hause, Vieux-Seeland = Bielerseeregion, Schland = Deutschland, das Land der unbegrenzten Abhörzentralen = USA.

Nach em Räge do schiffets, nachem Schiffe do seichts…

Nach em Räge do schiffets, nachem Schiffe do seichts…

Es ist müssig über das Wetter zu schreiben, deshalb gibt’s hier ein YouTube-Video des Aargauer Spassvogels Peach Weber. Vielleicht etwas in die Jahre gekommen, der «Tune», aber bei diesem SCH…-Wettter darf man nicht wählerisch sein! Mannomann, nächste Woche haben wir Betriebsferien und dann wird das Wetter noch mieser. Alle Wettermodelle sind unverändert schlecht und nächste Woche nimmt der Tiefdruckeinfluss aus nordwestlicher Richtung noch zu, es wird also noch kühler. Na toll, nass und kalt! Diejenigen, die auf Gran Terassia Ferien machen – ICH also – sollten vielleicht doch noch «Last Minute» ins Trockene flüchten!

 

Nach der WM ist vor der WM!

Fussball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 (120!) Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen. Nun ist sie vorbei, die Fussballweltmeisterschaft in Brasilien. Doch nach der WM ist halt auch schon wieder vor der WM und unser ganzes Team wird sich in ein vierjähriges Trainingslager für den Grossevent in Russland begeben. Zur Aklimatisation haben wir uns auch schon einen kalten Juli sowie sieben Kalpaks bestellt und ernähren uns nur noch von Walliser Roggenbrot und Fendant!

Wir hoffen, Sie hatten so viel Spass mit unserem WM-Game wie wir und freuen uns auch darauf, dass sich unsere Gespräche mit Ihnen für ein paar Monate wieder um etwas anderes drehen werden, als um das Runde, das ins Eckige soll.

Ach ja, die letzte Frage unseres WM-Games war die nach der Abseitsregel. Hier kommt die Auflösung! Ob der Bademeister des Bad Allenmoos die korrekte Antwort weiss?

Und wer hatte jetzt Recht und tippte auf den richtigen Weltmeister? Nachher sind immer alle schlauer. Deshalb hatten wir unsere Kundinnen und Kunden eine Woche vor WM-Beginn gefragt, wer Weltmeister werden wird. Spannende Antworten und viele, viele Fehleinschätzungen finden Sie in diesem Video.

5 Sterne vom Seidenkönig

5 Sterne vom Seidenkönig

Unsere Kampagne «Keine Haie in unseren Flüssen» ist auch dem Design geschulten Auge des Seidenkönigs von Zürich, Andi Stutz, aufgefallen. Er verleiht der Kampagne in seiner Kolumne «Viel Stutz» fünf Sterne. Vielen Dank für dieses Kompliment, wir freuen uns sehr darüber!

Bullen zeigen Zähne
Von Kolumnist Andi Stutz, Blick am Abend, 16. Jul, 2014

Zürichs Polizei hat hin und wieder eine miese Presse. Sind die Ordnungshüter am falschen Ort anschmiegsam? Nicht doch, sage ich. Die Zürcher Bullen – auch die weiblichen – sind wilde Tiere, wenn es um Recht und Ordnung geht. Seitdem sie mit ihrem illustren Leitwolf auf Beute ausgehen, ist beinahe fertig lustig an der Limmat. Nicht, dass sich die Finanzhaie von der Bahnhofstrasse wirklich gruseln müssten. Aber für waghalsige Schwimmerinnen und Paddler ist Gefahr im Verzug.Haie machen die Zürcher Flüsse unsicher. Der Wolf und seine Bullen versuchen, Panik zu verhindern. Im Tram, auf Brücken und an Geländern behaupten gelbe Schilder «keine Haie in der Limmat». Aber können wir uns sicher sein? Der eine oder andere Teenager mit grossem Geltungsdrang wird sich den Sprung von der Brücke lieber sparen. Auf jeden Fall lesen wir das Kleingedruckte. Die Hai-Entwarnung schützt schlechte Schwimmer, Schwimmerinnen und blauäugige Bootsfahrer. Der Hai und Zürich zeigen Zähne. Bürgerinnen und Bürger schmunzeln. Die Bullen und ihr Wolf haben Humor. 2014 ertrinken weniger Kinder in der Limmat. So geht Lebensrettung. Heute setze ich fünf Sterne auf die Zürcher Bullen.

Klein mit grosser Wirkung

Klein mit grosser Wirkung

Ein kleines Gebäck mit Sinnspruch zum Kaffee durchstösst unser Denken inmitten eines Brainstormings in der Badi und bewegt uns, über Gott und die Welt nachzudenken. Unsere Gedanken schweifen von der Satzstellung des Spruchs an sich über Fussball und seine Regeln hin zu all den zuschauenden Experten während des letzten Monats. Diese deutsche Weisheit «Wenig Ahnung haben viele eine Menge» macht genau das, was auch gute Werbung soll. Sie unterhält! Da hat jemand eine Verpackung kreiert, die dazu führt, dass der Konsument etwas mit ihr macht. Diese Involvierung des Konsumenten nennt man auch Co-Creation. Es geht nicht nur darum, dass ein Produkt oder Werbung etwas mit dem Kunden macht. Viel wichtiger ist, dass und was der Konsument mit dem Produkt und der Werbung – hier die Verpackung dieses kleinen frechen Keks – macht.

Fünf gerade sein lassen

Fünf gerade sein lassen

Wir Schweizer lieben die Perfektion. Sie ist denn auch Synonym für dieses Land. Wir erwarten sie in allen Lebenslagen so sehr, dass wir manchmal darunter leiden, wenn sie nicht erfüllt wird. So zum Beispiel bei den Parkplätzen vor der Post in Oerlikon. Klare Linien und eine Zahl, möglichst eindeutig markiert und durch eine sich einprägende Markierfarbe professionell und dauerhaft kenntlich gemacht. Doch das daneben ist voll daneben! Handelt es sich hierbei um die Tat eines Kopflosen oder hält uns ein zugewanderter Strassenarbeiter vielleicht den Spiegel vor, vor allem, indem er noch einen Pfeil dazu malt, als reiche die Ziffer allein nicht aus, als könne man mit diesem Pfeil eben alles noch perfekter machen? Jemand hat versagt, doch wer? Vielleicht störte es die Reinzeichner nicht, weil sie dachten, dass nach ihnen noch eine Putzkolonne kommt. Wir wissen es nicht und lassen mal fünf gerade sein.

Ring Ring Ring

Ring Ring Ring

Die Telefonwarteschlaufenmusik für den Juli schickte uns unser Hausfotograf, Patrick Gutenberg. Sie trägt den Titel «Ring Ring Ring (Ha Ha Hey)» und ist von der Jazz-Rap-Band «De La Soul». Was, Sie kennen dieses Musikstück nicht? Doch, doch, sicher kennen Sie es. Ab 1991 war es auf unzähligen Anrufbeantwortern Land auf, Land ab zu hören – ich gestehe – so auch auf meinem. Für alle, die nach 1991 geboren sind: ein Anrufbeantworter, abgekürzt auch gerne «Arubea» genannt, war ein Kästchen neben dem Festnetztelefon, das die Anrufe in der Abwesenheit auf eine Mini-Tonbandkassette aufzeichnete. OK, ich singe es Ihnen vor, dann dämmert’s bestimmt: «Hey how ya doin‘, sorry ya can’t get through, why don’t you leave your name and your number and I’ll get back to you!» Na, klingelt‘s jetzt?

Ein bisschen Spass muss sein!

Die Schweiz hat die Gruppenphase überstanden und trifft morgen auf Argentinien. Ein hartes Los, das Sie sich aber mit einer Bürolieferung Gasparini-Glacé versüssen können! Machen Sie bei unserem WM-Game mit und gewinnen Sie!

Auch diese Woche waren unsere Reporter wieder unterwegs und wollten von unseren Kunden wissen, wie viel sie von Fussball verstehen. Dieses Mal ging es darum, wichtige Persönlichkeiten zu erkennen.

Dass wir bei einem Fussball-Quiz ein Bild von Schlagerstar Roberto Blanco zeigten, war vielleicht nicht im Sinne des Fairplays. Aber: Ein bisschen Spass muss sein, oder? Schauen Sie sich in unserem Video an, für wen unsere Kunden den Kultsänger hielten. Dabei werden Sie lustige Antworten sowie die leuchtenden Augen der waschechten Blanco-Fans entdecken.

Schauen Sie sich das Video an und tippen Sie, ob der Passant am Ende die Antwort kennt oder nicht. Wenn Sie richtig getippt haben und ein wenig Glück mitbringen, gewinnen Sie vielleicht eine Bürolieferung Gasparini-Glacé!

Mitmachen ist ganz einfach: E-Mail an info@therefore.ch und los geht’s!

Trittst im Morgenrock daher…

In praktisch jedem Land der Welt können schon die Erstklässler ihre Nationalhymne singen. Aber auch in der Schweiz? Wir wollten es genau wissen und waren überrascht! Auch diese Woche lohnt sich das Mitmachen an unserem WM Game wieder, wir verlosen Gasparini Cornets für Ihr ganzes Büro!

Ja, ja, irgendwas mit Strahlenmeer? Ob damit der radonverseuchte Bielersee gemeint ist? Wir wissen es nicht. A propos Nichtwissen: Wir wollten von unseren Kunden wissen, ob sie die erste Strophe des Schweizerpsalms kennen. Schauen Sie sich dieses gesellschaftspolitisch brisante Video an und tippen Sie, ob der nette Herr am Schluss ein echter Patriot ist.

Unter allen richtigen E-Mails verlosen wir wieder eine Bürolieferung Gasparini Glace, dieses Mal die genialen Zolli-Cornets!

Auf- und Absteller der Woche

Auf- und Absteller der Woche

Absteller der Woche: Den 20. Juni 2014 werden viele von uns wohl nicht mehr so schnell vergessen. Ein Tag voller Pleiten, Pech und Pannen für unsere Nati. Giroud mit seiner französischen Rugby-Variante des Fussballs schlägt mit seinem hohen Bein unserem Von Bergen fast das Auge aus und kassiert dafür nicht mal gelb! Soll er doch ins Moulin Rouge Cancan tanzen gehen, wenn er seine Beine gerne so hoch schwingt. Aufsteller der Woche: Ebenfalls werden viele unserer Kunden den 19. Juni 2014 nicht so schnell vergessen, denn die erste Glace-Lieferung aus unserem WM-Game ging diese Woche an die Teilnehmer des Wettbewerbs. Vielen Dank der Juventus für das Feedback-Foto und damit den Beweis, dass die Glaces auch schmecken.

Gooooal! Goooal!

Die Schweiz gewinnt ihre ersten drei Punkte und träumt vom ersten WM-Titel seit 1291! Was war das denn für eine lahme Vorstellung? Geben Sie mehr Gas als unsere Mannen und sichern Sie sich bei unserem WM-Gewinnspiel eine Lieferung Gasparini-Glacés!

Früher hiessen die grossen Schweizer Helden noch Tell, Winkelried oder Müller. Was sich mit dem auch nur noch halb aussprechbaren „Pirmin Zurbriggen“ abgezeichnet hatte, gipfelt vorläufig im Namen des besten Schweizer Nationalspielers.

Wie schreibt man Schaq.. Schack.. giggiri? Wir haben unseren Kunden ein Bild der helvetischen Hoffnung gezeigt und wollten wissen, wie er heisst und wie er sich buchstabiert. Was meinen Sie, kann es der Passant am Ende des Videos? Schicken Sie uns Ihren Tipp per E-Mail

Früher war mehr Lametta!

Früher war mehr Lametta!

Vielleicht kennen Sie das auch, im Rückspiegel der Zeit sieht man manches durch die rosarote Brille. Bei den hochsommerlichen Temperaturen von letzter Woche war es wieder mal herrlich, in einem alten Intercity-Wagen mit geöffneten Fenstern nach Hause zu fahren. Bereits nostalgisch und still vor mich hin sinnierend überkam mich ein Anflug von «Früher war alles besser, da gab es mehr Lametta», wohlwissend, dass dies so nicht stimmt. Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher nicht gewesen ist. Mit geschlossenen Augen setzte ich mich im heissen Wagen den sensorisch-sinnlichen Eindrücken aus: Dem zischenden Geräusch der Gleise, dem Wind in den Haaren, dem Geruch von Rost in der Nase und den Strahlen der Abendsonne, die mein Gesicht liebkosten…

Abseits, Aaaaaabseits! Oder?

Glauben Sie uns bitte, das haben wir wirklich nicht gewollt! Einen Tag nach unserem letzten Newsletter musste Roberto Blanco ins Gefängnis. Natürlich haben wir versucht, ihm ein paar leckere Gasparini-Glacés zu schicken, konnten aber seine Adresse nicht ausfindig machen. Nun, dann verlosen wir diese halt unter allen, die an unserem WM-Game mitmachen. Mit ein bisschen Glück gewinnen Sie eine Bürolieferung Schoko-Cornets!

Abseits, Aaaaaabseits! Oder? Die Schiedsrichter sind ein Hauptthema an dieser Weltmeisterschaft und in vielen Spielen hört man Kritik an den Regelkennnissen der Trios, welche manchmal aus Hinterpfupfistan zu kommen scheinen.

Wir könnten das sicher alle besser! Oder nicht? Wir fangen einfach an und fragen unsere Kunden in unserem neuen Video nach der Abseitsregel. Schauen Sie rein und urteilen Sie selbst. Und wenn Sie uns zum Schluss noch per Mail Ihren Tipp durchgeben, ob der Experte vom Sportamt Zürich die Regel korrekt erklären kann, gewinnen Sie vielleicht eine Bürolieferung Gasparini-Glacés!

Jetzt geht's los!

Jetzt geht’s los! Heute Abend beginnen die Sepp-Blatter-Gedenkspiele in Brasilien. Auch unser WM-Game geht mit der zweiten Gewinnchance in die nächste Runde. Sind Sie vielleicht unser nächster Gewinner einer Bürolieferung feinster Gasparini-Glacés?

32 Mannschaften kämpfen um den Weltmeistertitel. Doch wer hat ihn letztes Mal gewonnen und ist Titelverteidiger? Wieder eine ganz einfache Frage für unsere Kunden – oder? Tippen Sie mit:

Weiss die junge Dame am Ende des Videos die Antwort oder nicht? Schauen Sie sich das Ganze in aller Ruhe an und schicken Sie uns Ihren Tipp per E-Mail.

Wer seine Gegner kennt, der hat bei uns schon gewonnen…

In diesen Tagen ist die Frage „Was wissen Sie über Fussball?“ weder selten noch originell. In unserem WM-Game haben wir unsere Kunden und Partner zu Fussballthemen befragt und wollen nun von Ihnen wissen, was Sie denken, dass die anderen wissen. Zu kompliziert? Ist es nicht! Schauen Sie sich unsere Videos an, schicken Sie uns Ihren Tipp und gewinnen Sie jedes Mal eine grosse Glacélieferung für Ihre ganze Firma!

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und unsere Stefanie Kuchler für Sie nach Brasilien geschickt. Live berichtet sie aus dem relativ unbekannten Badeort Alenñemoçao.

Sie wird Sie durch die sieben Folgen unseres WM-Games führen und freut sich auf Ihre Kommentare und Feedbacks via Satellitentelefon-Mail.

Aber, aber: Aberglaube!

Aber, aber: Aberglaube!

Diese Woche gibt es wieder mal einen Freitag, den 13.! Huhuuuh, Buhuuuh, Buh!  Nehmen Sie sich an diesem Freitag besonders in Acht! Es ist nämlich zusätzlich noch Vollmond. Eine Kombination, die nicht oft vorkommt, das nächste Mal erst wieder in 35 Jahren und 2 Monaten: am 13.08.2049! Denken Sie jetzt bitte nicht, dass ich abergläubisch sei! Nein, ich bin nicht abergläubisch. Ich würde ohne weiteres an einem Freitag, dem 13., in Gegenwart einer schwarzen Katze, unter einer Leiter stehend, mit der linken Hand einen Scheck über CHF 13‘000.00 entgegennehmen! Zur Sicherheit trage ich Überübermorgen einen Colt mit einer silbernen Patrone bei mir. Dies nur, falls der Überbringer des Schecks ein Werwolf ist…

Der Juni ist pink!

Der Juni ist pink!

Der Monat Juni steht im Zeichen des rosaroten Panthers. Dabei handelt es sich nicht um ein neues astrologisches Zeichen und auch nicht um das Maskottchen der Bewegung LSBTTIQ (Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und sonst abweichende Menschen)… Ausser vielleicht… Paulchen mit Vollbart? Nö, blöde Idee! Is Wurscht!  – Nein, die Rede ist vom Pink Panther Theme, dem legendären Tenorsaxophonsolo von Plas Jonson und Titelsong der Pink-Panther-Reihe mit Peter Seller aus den 1960ern. Ausserdem handelt es sich dabei um den Vorschlag für unsere Warteschlaufenmusik von Sabine Meier-Isler. Vielen Dank Sabine für deinen Beitrag.

Ich seh' Titten! Was sehen Sie?

Ich seh' Titten! Was sehen Sie?

Böse (Frauen-)Zungen behaupten immer wieder: «Ihr Männer schaut den Frauen doch immer bloss auf die Brüste!» Natürlich achten wir – kursiv, da aus der untersten Klischee-Schublade heraus gesprochen – auch auf die Intelligenz, obwohl wir den Charakter wichtiger finden. Genauso verhält es sich mit der Bildung der Frau, welche uns stärker beeindruckt als Herkunft und Status. Diese Tatsache wird auf obiger Grafik wunderschön dargestellt, finden Sie nicht? Honni soit qui mal y pense! Sie stammt aus dem Buch «Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt» von Katja Berlin und Peter Grünlich. In dieser Sommerlektüre halten uns die beiden Autoren die Welt auf unterhaltsame Art und in überwiegend lustigen Diagrammen vor Augen. Absolut empfehlenswert. ISBN: 978-3-453-60220-5

Der Kluge reist womit?

Der Kluge reist womit?

Heute bin ich wieder mal mit den ÖV zur Arbeit gefahren. Meine ZVV-Regenbogen-Jahreskarte begann schon Spinnweben anzusetzen. Und: was mal teuer bezahlt wurde, will auch genutzt sein. Nach zweimonatiger ÖV-Abstinenz und ausgekosteter Alleinherrschaft über meine individuelle Fortbewegungsfreiheit sitzt der Schock vom ersten Tag noch tief. Im Velo-Abteil quetschte ich mich in eine freie Ecke, von wo ich schon bald von einem zusteigenden Fahrgast und seinem Klappvelo vertrieben wurde. Ich stellte mich vor die Tür zum 1. Klasse-Wagen, wo der Türgriff immer wieder unsanft auf meine Wirbelsäule drückte. So standen wir also alle dicht an dicht im Veloabteil, wo plötzlich mitten aus diesem Dichtestress heraus ein Mann, der aus dem Fenster schaute, zu seiner Frau meinte: «Schau mal, wie die auf der Autobahn stehen!» Mein Gedanke bloss: «Wir stehen, die sitzen!»

Ist die Welt nur bekifft erträglich?

Ist die Welt nur bekifft erträglich?

Colorado legalisierte Anfang Jahr den Marihuana-Konsum. Ab Dezember legalisiert Uruguay nun ebenfalls das Kiffen. Die Hanflegalisierung breitet sich immer weiter aus. Die Berichte dazu in den Medien handeln fast ausschliesslich vom Konsum, also vom Kiffen! Was erfährt man schon über die Anwendung des Hanfs als vielseitige und ökologisch wertvolle Nutzpflanze, die die Ressourcen unserer Erde schont? Wenig! Das polarisiert nicht genug! Sowas ist für die Leser nicht interessant! Also schreiben sie lieber vom Kiffen. Vielleicht lässt sich die Welt unter Haschischeinfluss tatsächlich besser ertragen? So mutiert das politische vor und zurück plänkelnde Aufplustern der Mächte im und um den Osten Europas doch noch zum Lustspiel. Doch Vorsicht, das letzte Mal hatte ich im benebelten Zustand doch tatsächlich Halluzinationen. Ich meinte gesehen zu haben, wie eine Frau mit Vollbart den Eurovision Song Contest gewann. Das wäre nun wirklich der Wurst Case!

Wer will nicht, dass es rockt?

Wer will nicht, dass es rockt?

Die fünfte der insgesamt zwölf Gewinner unseres letztjährigen Wettbewerbs heisst Nicole Baumgartner. Sie schickte uns ihren Musikwunsch für unsere Warteschleife, der in voller Lautstärke aber sowas von rockt. Den folgenden Text beim Lesen bitte LAUT herausschreien: Das Stück heisst «I wanna rock!» von der 80er-Jahre Hair-Metal-Band «Twisted Sister», welches wir unseren Kunden nun den ganzen Monat Mai als Wartemusik beim Verbinden zumuten werden. Ganz schönes Kontrastprogramm zum lieblichen Frühlingsgezwitscher! Die Begründung blieb von Nicole leider unkommentiert. So können wir nur raten und hoffen als erstes natürlich, dass sie uns nicht für verdrehte Schwestern hält. Und B: «Ja! Wir finden auch, dass die Zusammenarbeit mit Dir sowas von rockt!!!»

Französin killt Deutschen

Französin killt Deutschen

Wer kennt das nicht, Sie schreiben eine SMS und ständig schlägt Ihnen die manchmal lästige Rechtschreibhilfe «Grüße» statt «Grüsse» vor. Es geht um das Eszett (ß)! Wir Schweizer hatten diesen typografischen Unfall bereits zu Beginn der modernen Zeit boykottiert und in den neunzehndreißiger äh -dreissiger Jahren mit der Einführung der Schweizer Einheitstastatur für Schreibmaschinen definitiv ausgerottet. Die Zeichen à, é, è, ç mußten äh mussten in der beschränkten Anzahl an Tastenhebeln auf der Tastatur untergebracht werden. So wichen die Versalumlaute Ä, Ö, Ü den Akzenten à, é, è, weshalb man heute zum Beispiel Oerlikon statt Örlikon schreibt. Und: der prätentiösen Cédille (ç) fiel das ausgediente Eszett zum Opfer. Niemand weiß äh weiss, weshalb das ß noch in Gebrauch ist, genau sowenig wieso eine Schokolade Eszet heißt äh heisst.

Kick-off WM 2014

Kick-off WM 2014

Alle zwei Jahre wieder. WM und EM bieten jeweils eine gute Gelegenheit für einen Event mit Kunden. Unser vorletztjähriges «The Therefore Tippspiel®» ist noch nicht aus allen Köpfen entwichen, schon planen wir auch den nächsten Streich. Zeitgleich mit unserem Projekt-Kick-off im Starbacks im Swissôtel im Kaff, wo’s alles gibt – Oerlikon – treffen sich die FIFA Referees zum «Seminar für Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten im Hinblick auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™». Während diese sich heute dem Schutz der Spieler und des Ansehens des Fussballs à Fairness, der Gewährleistung einheitlicher Entscheidungen, dem Spielverständnis sowie der Kenntnis verschiedener Fussballmentalitäten widmen, spinnen wir unsere Gedanken zu Ende und überraschen Sie kurz vor dem Anpfiff am 12. Juni 2014.

Abnormal ist das neue Normal

Abnormal ist das neue Normal

«Ja ist denn das noch normal?» Diese Frage dürften wir bald für immer ad acta legen. Indizien im Alltag weisen eindeutig darauf hin, dass es «normal» bald nicht mehr gibt. Neulich im Café kam mir folgendes Gespräch zu Ohren: Ein Gast bestellte einen Kaffee: «Grüezi Fräulein, ich hätte gerne einen Café crème.» Wie aus einem Gewehr geschossen fragte die Bedienung zurück: «Normal oder mit Milch?» Der Gast: «Normal, wenn’s geht.» Amüsiert denke ich, die Kaffeelandschaft ist mittlerweile derart stark fragmentiert, dass das Normale mittlerweile schon aussergewöhnlich ist. Aufgeheitert blicke ich wieder auf den Display meines Smartphones, wo ich gerade einen Beitrag eines Facebook-Freundes lese, der fragt: «Ja ist denn das noch normal, dass sich wilde Eisbären mit wilden Grizzlys artenübergreifend und ohne menschliches Zutun fortpflanzen?» Wie gesagt, sich einfach über nichts mehr wundern und diese Frage sofort archivieren!

P.S.: Diese Bären-Kreuzung existiert tatsächlich. In Kanada nennt man diese Nachkommen Grolar-Bär, eine Mischung aus den englischen Namen Grizzly und Polar Bear. In manchen kanadischen Medien wird auch die Bezeichnung Pizzly verwendet.

P.P.S.: Das Beitragsbild ist völlig normal; es handlet sich hierbei bloss um eine SuperSampler Lomografie eines Cappuccinos.

Also sprach Therefore

Also sprach Therefore

Der Beitrag der Warteschlaufenmusik für unsere Telefonanlage kommt diesen Monat von Peter Maurer. Er wählte Richard Strauss‘ Musikstück «Also sprach Zarathustra» mit Bedacht und teilte uns seine Beweggründe mit folgender Zeile mit: «Weshalb? Deshalb, respektive Therefore! Es ist ein exklusives grosses Musikstück. Sinnklanglich soll es für die exklusiven grossen Leistungen stehen, die Therefore für Closemo seit Jahren zu unserer grössten Zufriedenheit erbringt!» Echt jetzt. Kein Aprilscherz! Wow, wir sind erschlagen ob diesem riesigen Kompliment. Vielen Dank Herr Maurer! Das Musikstück wurde übrigens ebenfalls für Stanley Kubricks Filmepos «2001: Odyssee im Weltraum» verwendet. Wir hoffen, ein Anruf bei uns lässt Sie nicht in einer Odyssee enden.

Durchbruch

Durchbruch

Diesen Winter hatten wir Flachländer wenig Snow, dafür aber Snowden, der mit seinen Enthüllungen immer wieder für empörende Unterhaltung sorgte. Seinen neusten Entschleierungen zufolge soll es der NSA mit dem Abhörprogramm «Mystic» nun möglich sein, sämtliche Telefonate eines Landes für 30 Tage zu speichern. Und ein Kapazitätsausbau für ein Handling von mehreren Staaten gleichzeitig ist geplant. Das nennen wir einen Durchbruch in der Abhörtechnik und staunen ob der Rechenleistung. Echt Mystisch! Vor allem wenn man bedenkt, dass alles noch übersetzt werden muss. Aufgrund eigener Erfahrungen mit Google Translate haben wir spasseshalber die erste Zeile eines unseres Lieblings-Frühlingsgedichts auf Chinesisch und wieder zurück übersetzt:

Original: Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süsse, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land…
Mandarin: 春天在空气中再次让其蓝丝带扑,甜,熟悉的气味 剥去预示着这个国家
Rückübersetzt: Frühling in der Luft wieder liess ein blaues Band flattern, süss, vertrauten Geruch Herold beraubt das Land…

Also, liebe Amis: Vorsicht bei der Übersetzung, so kann aus «streifen» schon mal ein «berauben» werden… Auf diese Weise sind Kriege entstanden…

So viel? So wenig?

So viel? So wenig?

Der Bund will im Kampf gegen die Geldwäscherei eine Bargeldlimite von 100’000 Franken einführen. Mein Gedanke: 100‘000, so viel? Der Aufschrei der Branchenvertreter für Immobilien, Luxusgüter und Kunstobjekte hallt noch in meinen Ohren, als ich auch schon meine eigenen Erfahrungen mit meiner persönlichen Bargeldlimite mache. In meinem Portemonnaie ist Ebbe, also noch schnell zum Bancomaten einen «Hunni» rauslassen, bevor ich im «Starbi» eine Grande Latte hole. Beim Bezahlen fragt mich ein Jimmy halb siezend, halb duzend, ob ich denn die 6.80 nicht lieber mit Kreditkarte zahlen wolle, er habe noch nicht so viel Bargeld in der Kasse. Mein Gedanke: 6.80, so wenig? So oder so, die Kreditkartenindustrie freut’s.

Typisch Mann

Typisch Mann

Letzten Samstag in der Migros wurde ich wieder mal Zeuge, dass 40 Jahre Alice Schwarzer & Co. in Sachen stereotype Rollenbilder, Vorurteile sowie sexistische Äusserungen von Frauen gegenüber Männern – ja, das gibt’s, aber davon spricht niemand! – nichts geändert hat. Neben all dem ungewollt mitgehörten Getratsche der beiden Frauen durchfuhr mich der Ausdruck „Typisch Mann!“ wie ein 1000 Volt Stromschlag! Die Geschlechterrollen sind längst nicht mehr schwarzweiss, doch scheinen sie in einigen Köpfen immer noch fest einbetoniert zu sein. Einen Schritt in die ganz andere Richtung geht Facebook mit der Einführung von 56 neuen Geschlechterbezeichnungen. Für meinen Geschmack einen Schritt zu weit. Trotzdem habe ich mein Geschlecht vorsorglich in «Cisgender Male» geändert.

Oh dubidu

Oh dubidu

Der zweite Gewinner unseres letztjährigen Wettbewerbs ist Stephan Ogg. Er schickte uns folgende Zeilen als Liedvorschlag – leider ohne Begründung – für die Wartemusik unserer Telefonanlage: «Ich bin der König im Affenstall, der grösste Klettermax. Spring ohne Hast von Ast zu Ast, das ist für Sportler ein Klacks. Ich würde lieber auch Mensch sein und trollen durch die Stadt. So’n Mensch hat’s gut ich aber hab das Affenleben hier satt!» Lieber Stephan, ist es so schlimm bei euch? Falls wir es falsch deuten, stimmen wir einfach zum Refrain mit dir ein: «Oh dubidu, ich wäre gern so wie duhuhu, ich möchte geh’n wie du, steh’n wie du, duhuhu…»

Update: Warteschleifen-Musik

Im Januar trägt die Warteschlaufen-Musik unserer Telefonanlage den Titel «Die Moldau». Sie wurde vom böhmischen Komponisten Bedřich Smetana komponiert und ist sein bekanntestes Werk. Dieser Input ging von Alexander Ginsburg mit folgendem Kommentar ein: «Etwas altmodisch, aber nicht nervig, wenn man etwas länger warten müsste. Das Stück dauert 6‘17“, ich hoffe, dass niemand so lange warten muss.» Lieber Alex, wir geben dir recht und kontern auch gleich: «Niemand muss das, wir sind schliesslich kein nerviges Call-Center!» ;-)

Under Construction

Under Construction

Unser basisdemokratischer Aufruf zu einer passenden Warteschleifen-Musik für unser Telefon – in unserem Weihnachts-Newsletter, Sie erinnern sich… – hat viele gute Vorschläge hervorgebracht. Sapperlot! Wer sind hier die wirklich Kreativen? Die Ideen wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, doch Sie müssen sich noch eine kleine Weile gedulden. Erstens, weil unsere Telefonanlage dafür erst fit gemacht werden muss. Zweitens, weil wir die Warteschleifen-Musik in diesem Jahr laufend ändern – das heisst jeden Monat mit einem anderen «Stück» belegen werden. Aber keine Angst vor akustischer Reizüberflutung: Ein Wiederhören mit dem gerade aktuellen Stück wird es nicht oft geben, ausser Sie rufen Keila Gromann an, wenn Sie Xenia Tschermak möchten, oder David Rudatis, um mit Anna Stenek zu sprechen…

Agent Mandarina meldet sich zur Stelle!

Agent Mandarina meldet sich zur Stelle!

Schnauz! What else? Lieber Edi, vielen Dank für deinen ach so logischen Beitrag! Für alle Aussenstehenden, Edi ist Exil-Glarner, Schnauzträger, Proyecto Bigote Pilot und Hauptprotagonist in der Agenten-Story «Destino Barcelona». Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Agenten-Story von letztem Sommer auf diesem Kanal? Falls nicht, kein Problem. Hier gibt es die ganze Geschichte sowie Hintergrundinformationen zum Nachlesen!

Piratengrüsse von Kapitän Mandarin!

Piratengrüsse von Kapitän Mandarin!

Durch unzählige Ozeane habe ich mich gekämpft, geplagt von Hunger und Skorbut. Vorbei Skylla und Charybdis an der Meerenge von Messina. Die Götter des Meeres machten es mir wahrlich nicht einfach. Als einzige Verpflegung gab’s dabei nur Mandarinen und Grog. Doch nun habe ich es geschafft. Und kann euch von ganzen Herzen für die feinen Mandarinen danken, die ich heute auf der Brücke der Black Pearl gefunden habe.

Lieber Mike, wir danken dir für deinen köstlichen Beitrag.

Was ist orange und wandert umher?

Was ist orange und wandert umher?

Ganz klar! Ein Wanderinli. Die Mandarinen, die an Patrick gingen, wanderten los und legten sich auf die Augen seines Sohnes. Patrick, vielen Dank für deinen Beitrag. Nun noch dies: Was ist violett und geht oft in die Kirche? Ein Frommberi. Was ist grün und liegt im Sarg? Ein Sterbsli. Was ist grün und hat zwei Räder? Eine Velone. Was ist weiss und versteckt sich hinter einem Baum? Eine schüchterne Milch. Was ist gelb und liegt im Graben? Ein totes Pommes. Was ist grün und rennt durch den Wald? Ein Rudel Gurken. Sitzen zwei U-Boote im Kino. Da kommt ein Panzer rein. Sagt das eine U-Boot zum anderen: «So ein Quatsch! Ein Panzer im Kino!?» So, nun aber genug Witzli gemacht…

Mandaricons sind «in»!

Mandaricons sind «in»!

Das erste Mandricon ist heute bei uns eingegangen. Vielen Dank Nicole für deine Barbie-Mandarine. Das Stylen der Manderinli hat dir offensichtlich Spass gemacht: Mit Accessoires! Wow! Verrätst du uns auch noch, wen deiner Kolleginnen du auf der Mandarine verewigt hast?

Frohe Mandarinenzeit!

Frohe Mandarinenzeit!

Jedes Jahr dasselbe Lied. Das Jahr verging wie im Flug und der Dezember wird noch viel hektischer. Alles muss noch rein, als ob es kein nächstes Jahr gäbe. Aus diesem Grund feiern wir seit Jahren den Beginn der Mandarinenzeit. Im November ist alles grau, da hellen die leuchtend gefärbten, duftenden Kugeln schon das eine oder andere Gemüt auf und entfalten ihre beruhigende Wirkung. Liebe Kunden und Partner, das Mandarinenpaket ist unterwegs. Diesmal mit einer Bitte: Senden Sie uns doch Ihre Verson eines «Mandaricons». Wir würden uns sehr darüber freuen und Ihr Werk natürlich hier im Apropos veröffentlichen.

Besinn dich Actinidia!

Besinn dich Actinidia!

Das war ein gutes Jahr! Dies jedenfalls behauptet unser Kiwi-Orakel. Halt! Was heisst denn hier war? Das Jahr ist noch nicht vorbei! Uns steht doch noch die «Besinnliche» bevor. Die ersten Prospekte zu Weihnachtsschmuck & Co. sind bereits ins Haus geflattert, doch spätestens ab nächster Woche, kurz nach der Zeitumstellung, geht’s richtig los. Für unsere Branche gibt’s dann viel zu tun, denn es sollen alle wissen: Weihnachten steht vor der Tür! Das wollen wir dem Hintersten und Letzten einhämmern und alle dazu auffordern, gefälligst besinnlich zu sein! Unsere Mini-Kiwis (Actinidia arguta) vom Schwimmbad gegenüber besinnen sich derweil in unseren Mägen ob ihrer voreiligen Weissagungen.

Mach's gut im Serverhimmel!

Mach's gut im Serverhimmel!

Erinnern Sie sich, als Sie – vielleicht als Kind im Italienurlaub – das erste Mal übermütig einen Taschenkrebs bestellt hatten. In voller Erwartung auf den Geschmack des köstlichsten Krabbenfleisches öffneten Sie den oberen Panzer und als erste Assoziation schoss Ihnen durch den Kopf: «Hä? Das sieht ja aus wie in einem Transistorradio!» Jahre später und pünktlich zum ordentlichen Zügeltermin gingen die Therefore-Arbeitsdaten vom alten schnaubenden Server zum neuen, leise schnurrenden über. Das Teil hatte über Jahre gute Dienste geleistet, da gehört es sich, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Sachte öffneten wir den oberen Panzer, schauten hinein und meinten unisono: «Sieht aus wie in einem Taschenkrebs!»

Resteverwertung

Resteverwertung

Der Sommer ist vorbei! Einzig Überbleibsel davon stehen noch verloren herum und lösen immer wieder aufs Neue entsetztes Staunen ob ihrer Hässlichkeit und Nutzlosigkeit aus. Die Rede ist von Urlaubsmitbringseln. Ist das jetzt der Dank dafür, dass man zwei Wochen lang die Blumen gegossen, den Briefkasten geleert und die Katze gestreichelt und gefüttert hat? Das besagte Teil ist so hässlich, dass man es nicht gleich wegschmeissen kann. Das eigene Schaudern muss man unbedingt erst noch mit anderen teilen… Genug geteilt! Heute ist Entsorgungstag. Die Frage ist nur: Sondermüll oder Endlagerung im Gruselkabinett des Ungeschmacks zusammen mit den Salzstreuern in Busenform vom letzten Jahr?

Iss ein Snickers!

Iss ein Snickers!

Vielleicht haben Sie das Folgende an der Bahnhofstrasse auch schon mal erlebt: Ihnen wird in einem Nobelgeschäft zu verstehen gegeben, dass Sie nicht zum erwünschten Kundenkreis gehören. Dies auch, wenn Sie weiss wie Panna cotta sind. So etwas passiert «normalen» Menschen im Leben einfach mal. O.W., die verwöhnte Diva, bekommt für einmal etwas nicht. Doch viel schmerzvoller scheint die Erfahrung zu sein, dass sie nicht erkannt und dadurch wie wir «Normalen» behandelt wurde: «Dänn tueni halt stämpfele!» Ein gefundenes Fressen für die Presse, die im Sommerloch steckt. Doch eigentlich müsste sie für diese Erfahrung dankbar sein, denn sie hat tatsächlich mehr bekommen, als ihr bewusst ist. So wurde sie seit langem wieder mal «echt» und wie ein «normaler» Mensch behandelt. Unser Tipp: Oprah, iss ein Snickers. Immer wenn du zur Diva wirst, kriegt die Presse Hunger, vor allem im Sommer.

Sommerkrimi: Destino Barcelona

Sommerkrimi: Destino Barcelona

Langsam schickte sich die Sonne an, hinter den Berggipfeln zu verschwinden. Edi konnte spüren, dass der Winter noch nicht wirklich lange seine kalten Finger aus dem Tal gezogen hatte. Tat er das wirklich jemals? „No country for old men“, dachte er und leerte, kaum die Mine verziehend, den Rest seines White Russians, steckte den Flachmann in seine Lederjacke und ging los… Wenn Sie wissen wollen, wie es weitergeht, dann besuchen Sie www.proyectobigote.com, wo bis zum 2. August täglich ein weiteres Kapitel dieses spannenden Sommerkrimis veröffentlicht wird.

Sonne sich wer kann!

Sonne sich wer kann!

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Und deshalb tauschen wir Mausmatte gegen Strandtuch und Bildschirmstrahlung gegen wohltuenden Sonnenschein. Wir schliessen vom 29. Juli bis 9. August 2013 unsere Tore. Uns Thereforianer verschlägt es wieder mal in alle Himmelsrichtungen. Italien, Schweden, Deutschland und Österreich sind diesmal die Reiseziele. Wie dem auch sei, ab dem 12. August 2013 sind wir wieder für Sie da. Entspannter, braungebrannter und eventuell mit einem ferienbedingten Schwimmring mehr um die Hüften.

Humoristen im Strassenbau

Humoristen im Strassenbau

Wer kennt das nicht? Sommerzeit ist auf unseren Strassen die Zeit der Bauarbeiten. Dutzende Baumaschinen reissen Löcher in den Strassenbelag und Männer in orangen Hosen und mit braungebranntem Oberkörper stehen fragend drum herum. Ach, was reg’ ich mich auf! Die Zürcher Verkehrspolitik setzt das ganze Jahr hindurch auf unkoordinierte Bauvorhaben zur Verkehrsberuhigung. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Verkehr einer Hauptverkehrsachse auf eine Route umgeleitet wird, auf der ebenfalls frischfröhlich gebuddelt wird. Doch in diesem Wirrwarr gibt es auch Lichtblicke, wie der humoristische Ausgang dieses Belagschadens zeigt.

Lautes Lachen im Stillen Örtchen

Lautes Lachen im Stillen Örtchen

«Scha-atz, ich sött au no ämal well-nässe!» Tönte es heute morgen auch so aus Ihrem Radio? Wenn Sie diese oder eine ähnlich klingende Radiowerbung hören, die zudem noch mit «closomat.ch» enden, dann lauschen Sie einem Radiospot, den Therefore realisiert hat. Wie kann man das Tabuthema «Toilettengang» thematisieren? Natürlich mit wohl portioniertem Humor! Und damit ist nicht Fäkalhumor gemeint …hhmm… vielleicht ein bisschen. Die Spots erzählen Geschichten, die aus dem richtigen Leben gegriffen sein könnten. Vier handeln aus der Perspektive einer Ehefrau heraus, die auf die Toilette will, welche ihr Ehemann in Beschlag hält. Ein Spot schildert den genüsslichen Toilettengang aus der Sicht des Ehemanns. Die Spots sind auf Radio Zürisee zu hören. Also, stay tuned!

Oder gleich hier reinhören: Rundum sauber – Well-nässen – Fremdgehen – Legen, waschen fönen – Ehemann

Olé, olé, olé, olé…

Olé, olé, olé, olé…

Die Schweiz ist ein friedliches Land im Grossen und Ganzen und sowieso. Aber wenn man auf der Landkarte etwas näher ranzoomt, könnte diese Annahme in Zweifel gezogen werden. Der Kriegsschauplatz? Bern zwischen Waisenhausplatz und Bärenplatz. Der Auslöser? Wieder einmal ein Match zwischen dem FCB und dem GC. Halt! Nicht irgendein Match, sondern das Cup-Finale. Da rauchen schon mal die Köpfe vor dem Spiel, leider auch die Fackeln! Die Polizei hat für Scharmützel dieser Art aber immer auch gleich die passenden Beruhigungsmittel für die geladene Meute parat: Gummischrot, Pfefferspray und Tränengas. Und wer geht als Gewinner hervor? Das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, vielleicht die zahlreichen Schaulustigen, ganz sicher nicht die Stadtfinanzen.

Giga statt Gagga

Giga statt Gagga

Der Traum vom papierlosen Büro geht weiter! Für Closomat fabrizierten wir einen putzigen Mini-Closomat mit dem einprägsamen Namen: «Unvergleichbar Sauber und Barrierefrei 4 Georgeous Breaks»! Gecheckt? Die Rede ist natürlich von einem USB Flush… ähm… Flash Drive. Dieses Miniatur-Klosett trägt Haute Couture, einen Traum von einem transparenten Display mit der Aufschrift «Auch hier ohne Papier: Der Closomat 4 GB USB-Stick» . In einem schnuckeligen Schächtelchen, mit einem Briefchen im Look & Feel von WC-Papier darin, wurde es an Installateure versandt. Die waren voll geflasht! Und auf welches Papier wurde nun verzichtet? Auf dem USB Flash Drive finden Kunden die Preisliste der neuen Frühling-/Sommer-Kollektion.

 

P.S. Claims, die es nicht auf die Packung geschafft haben. Wieso wohl…?

  • Für Ihr Allerwertestes: Der Closomat 4GB USB-Stick
  • Fürs grosse Geschäft: Die Closomat-Preisliste auf USB-Stick
  • Fürs grosse und kleine Geschäft: Die Closomat-Preisliste auf USB-Stick
  • Jetzt auch mit USB: Der Closomat 4GB
  • Saubere Daten mit dem Closomat USB-Stick
  • Wir haben etwas gegen das Brennen. Deshalb hier unser USB-Stick
  • Für ein bisschen weniger Brennen auf dieser Welt. Auch bei CD-Roms: Der Closomat USB-Stick
  • Papierlos saubere Sache: Der USB-Stick von Closomat
Tränende Augen vermeiden

Tränende Augen vermeiden

Heute fliegen in Skandinavien die Funken, denn zur Walpurgisnacht werden riesige Holzhaufen angezündet. Die Hünen aus dem Norden versammeln sich um grosse Feuer, in die sie mit Tränen in den Augen bei 10° den Sommer anrufen: Tüüüt, tüüüt…«Ja, hallo? Sommer hier, wer spricht dort?» – Um morgen tränende Augen zu vermeiden, sollten Sie nach Westen schauen, denn die Bise bläst von Osten und zieht den Tränengasnebel mit sich. Wir bei Therefore haben da ein ganz anderes Frühlingsritual. In dieser Zeit begeben wir uns jeweils in den Morchelwald. Und wenn die kleinen löchrigen Pilzchen Demonstrationsunlust verspüren und sich unter dem Bärlauch verstecken, nicht weinen(!), denn dann gibt’s zum Glück im Süden noch die Türkei, die bei akutem Morchelnotstand Schützenhilfe leistet.

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