Keine Haie in unseren Flüssen

Kreative Kampagne zur Unfallprävention für die Polizei der Deutschschweiz und die SLRG

Jährlich sterben allein in der Schweiz über 50 Menschen bei Badeunfällen in Fliessgewässern. Höchste Zeit, mit einer Präventionskampagne auf die Gefahren aufmerksam zu machen, befanden die Polizeicorps der Deutschschweiz und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG). Doch wie? Jedenfalls nicht mit Angst; Humor allerdings sollte trotz des ernsten Themas erlaubt sein.

Also machten sich die Kreativen der Kommunikationsagentur Therefore an die Arbeit und wurden bald auf einen Widerspruch aufmerksam: Die meisten Menschen haben grosse Angst vor Haien, aber weniger vorm Ertrinken. Dabei sterben jährlich weltweit nur etwa zehn Menschen durch Haifisch-Attacken. Sehr viel weniger als in Schweizer Flüssen ertrinken. Und doch ist die Angst vor Haien ungleich grösser, während die Gefahren in heimischen Gewässern dramatisch unterschätzt werden.

Die Idee war geboren: Therefore entwickelte das fiktive Key Visual einer australischen Hai-Entwarnung in Kombination mit dem Claim «Keine Haie in unseren Flüssen». Das als Warnsignal gestaltete Sujet funktioniert sowohl auf Schildern an den jeweils kritischen Badestellen als auch beim Einsatz in klassischen Medien und online. Mit der von der Polizei als Absender verbreiteten „Hai-Entwarnung“ weckt das Motiv auf kreative Art Interesse und schafft eine hohe Aufmerksamkeit. Dabei macht es klar deutlich, welche potentiellen Gefahren bestehen, für welche keine ausdrückliche Entwarnung gegeben werden kann. Die Kampagne setzt also auf einen bewussten Appell an den gesunden Menschenverstand statt auf ein Verbot.

Die Werbung funktioniert für die Limmat und Reuss genauso wie für die Aare, da sie regional und für jeden grösseren Fluss individualisiert wird. Die Hinweisschilder werden direkt an den mutmasslichen Gefahrenstellen aufgestellt. Zudem werden die Menschen mittels Plakate und Flyer für das Thema sensibilisiert. Schon vor der offiziellen Präsentation war die Kampagne der Werbeagentur wegen ihrer Auffälligkeit und Originalität in aller Munde.

Unternehmen
Die Kantonspolizei Zürich ist verantwortlich für die Sicherheit im Kanton Zürich. Das Thema Prävention ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. An der Kampagne zur Vermeidung von Badeunfällen beteiligten sich auch: Stadtpolizei Winterthur, Kantonspolizei Bern, Kantonspolizei Solothurn, Kantonspolizei Thurgau, Polizei Schaffhausen, Zuger Polizei, der Kanton Aargau sowie das Schifffahrtsamt St. Gallen und die Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG.

Aufgabe
Badende in Flüssen während der Badesaison auf drohenden Gefahren aufmerksam machen und zur Vorsicht bewegen.

Lösung
Eine kreative Kampagne, die an Badestellen sowie in klassischen Medien und online für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff sorgt.

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