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Von wegen Fräuleinberuf

Ein Beruf entsteht, wächst und wird zum Rückgrat einer ganzen Branche

Irene Lendenmann im Gespräch

Seit Jahrzehnten bilden die Juventus Woodtli Schulen im Auftrag des Kantons Zürich die Medizinischen Praxisassistentinnen MPA aus. Deren Berufsbild entwickelte sich über die Jahre vom Vorzimmerfrölein des Herrn Doktors hin zu einem anspruchsvollen, vielseitigen und fordernden Profil, ohne welches heute im Gesundheitswesen nicht mehr viel gehen würde. Um auch kommunikativ vorne mitzuspielen, sollte Therefore als Kommunikationsagentur den digitalen Auftritt des Schule auf den neuesten Stand bringen. 

Irene Lendenmann, wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Therefore?

Die Juventus Gruppe, zu der die Woodtli Schulen seit einiger Zeit gehören, hatte die Einführung von  Online-Medien beschlossen. Ich hatte in einer früheren Tätigkeit schon Kontakt mit dem Internet, jedoch eher in einer passiven Rolle. Als ich in einer ersten Präsentation sah, wie man Web und E-Mail heute einsetzen kann, war ich vollauf begeistert! In der Grundbildung haben wir es vorwiegend mit jungen Erwachsenen zu tun, um diese zu erreichen, sind elektronische Medien und Social Media die Wege der Wahl. Nun, ich war schon immer ein Mensch, der die Dinge gerne richtig macht und keine halben Sachen mag. Es stand also nicht zur Debatte, selber etwas halbbatzig zu versuchen, sondern es war mir klar, dass wir das richtig machen. Da kam Therefore nach der erfolgreichen Einführung des E-Mail Marketings mit Contactive ein zweites Mal ins Spiel. Sie coachten mich und meine Mitarbeiterinnen in der Anwendung. Und dann hat es voll eingeschlagen!

Eingeschlagen? Was ist passiert?

Therefore hatte nicht den eigentlichen Auftrag, unser Online-Marketing zu übernehmen. Es ging vielmehr darum, uns zu unterstützen und zu begleiten. Das beinhaltete einerseits die Betreuung unserer E-Mail und Social Media-Aktivitäten, andererseits aber auch die Unterstützung unserer eigenen Ideen. Egal ob wir einen neuen Lehrgang anboten, eine Tagung besuchten, an einer Messe einen Stand hatten: Wir haben uns mit der Agentur ausgetauscht, Ideen eingebracht, weiterentwickelt, verworfen… es war ein intensiver, kreativer und schlussendlich sehr produktiver Austausch da. Und dann kam dieses erste Wow-Erlebnis!  Zwar hatten wir schon seit Beginn mit Contactive in regelmässigen E-Newsletters mit unseren Schülern und Interessenten kommuniziert. Doch als wir begannen, einen Auftritt an einem Kongress  von der Einladung über den Stand, den Wettbewerb bis hin zum E-Mailing und der Nachfassaktion zu kombinieren, haben wir zum ersten Mal erlebt, was eine integrierte Kommunikation zu leisten vermag.

Irene LendenmannUnd das wäre?

Wir haben einen neuen Lehrgang mit einem Bruchteil der Kosten und innerhalb kürzester Zeit gefüllt. Verglichen mit vorher war das wie Tag und Nacht. Früher schalteten wir Inserate und hofften, dass uns irgendwer anruft oder vorbeikommt. Diese Mal haben wir von Anfang an einen Dialog aufgebaut, personalisiert kommuniziert und direkt abgeschlossen. Ein digitales Erweckungserlebnis und das nur zwei Jahre vor meiner Pensionierung!

Was hat das ausgelöst?

Die Leitung von Juventus Woodtli war gleich in corpore überzeugt, andere Schulen blieben skeptisch. Stellen Sie sich das mal vor: Meine Schulleiterin Mary Gabriel, auch eine der ältesten im Verein, und ich wurden zu den digitalen Vorreitern. Wir zwei Omas setzen seit der Einführung voll auf diese Karte.


Und dann war da noch die Kolumne – wie kam es dazu?

Der Beruf der MPA hat sich über die Jahre enorm entwickelt: Vom Fräulein im Vorzimmer zur kompetenten und bestens ausgebildeten Gesundheitsfachperson, ohne die heutige Arztpraxen nicht mehr funktionieren würden. Einen Teil dieser Entwicklung haben wir mitgemacht, einen Teil durften wir als treibende Kräfte selbst mitgestalten. Von der passiven Rolle haben wir uns längst emanzipiert, das merkt man am Selbstbewusstsein moderner MPAs, deren Auftritt und deren Verbandstätigkeiten. Bei den MPAs gibt es eine wichtige Verbandszeitschrift, die „Praxisarena“.  Sie ist die zentrale Kommunikationsplattform der Branche. Mit der Chefredaktorin hat sich über die Zeit ein guter Kontakt aufgebaut und wir haben beschlossen, dass ich als Rektorin einer der grössten Schweizer Schulen eine Kolumne schreiben soll. Ideen habe ich jeden Tag dazu – das einzige Problem, das ich sah, war die Zeit – ich hatte keine. Auch da konnte mir Therefore helfen, indem ich nur Ideen liefern musste und sie daraus eine regelmässige Kolumne schrieben: „Irenes Beipackzettel“ war entstanden. Die Präsenz in dieser Zeitung ist für die Juventus Schule eine tolle Sache. Von der Agentur kam dann zudem der Input, diese Inhalte auch auf der Website einzusetzen, und so wurde ich quasi nebenbei zur ersten regelmässigen Bloggerin der Juventus Gruppe.

Wie waren die Reaktionen auf diese Kolumne?

Ich wusste schon vorher, dass ein Blog oder eine solche Kolumne ein gutes Kommunikationsinstrument ist, allerdings fehlte wie gesagt die Zeit, das wirklich professionell und mit dem nötigen Einsatz zu gestalten. Mir war zudem wichtig, dass in meinem Namen nicht irgendwelche harmlosen Textchen entstehen, sonder Beiträge mit Pfiff und Pfeffer. Lieber mal provozieren, als belanglos bleiben! Das Feedback gab mir auch hier recht: Sowohl von den Lesern, dem Umfeld der Schule wie auch aus dem Bekanntenkreis kamen begeisterte Reaktionen auf mich zu. Das zeigte mir: Die Kolumne wird gelesen und wir kriegen als Schule durch diese Kolumne in der Branche ein prägnateres Profil.

Irene Lendenmann

Sie gehen nun in Pension. Freiwillig und etwas früher als gesetzlich vorgesehen. Die Nase voll von der Schule?

Im Gegenteil, die Arbeit erfüllt mich auch heute noch jeden Tag. Ich hatte aber immer den Traum, dann aufzuhören, wenn es am meisten Spass macht und wenn ich noch genug Kraft habe, einen neuen Lebensabschnitt mit ganzem Elan zu gestalten. Ich habe mir kurz überlegt, ob ich nicht noch teilweise unterrichten soll, aber das würde mir nicht entsprechen – ich mache, wie gesagt, die Dinge gerne richtig und ganz. So führt mich mein Weg nun in den Süden, wo ich mein neues Projekt in Angriff nehme: Mehr Zeit für mich und meine Interessen zu haben, und zu schauen, wohin mich diese führen.

Ihr Nachfolger, Richard Münger, ist ein Mann und einiges jünger als Sie. Ändert sich nun alles?

Richard Münger ist seit Dezember 2014 an der Schule und arbeitet sich ein. Mit ihm hat die Juventus Woodtli einen erfahrenen und kompetenten Rektor, der sich mit der Welt der MPAs auskennt und mit Leib und Seele im Amt sein wird. Er selbst ist seit Jahren im Internet unterwegs, nicht einfach spät eingewandert, so wie ich. Er ist begeistert von unseren Online-Massnahmen, die er übernehmen und natürlich auch ausbauen will. Auch er kriegt seine eigene Kolumne, die auch wieder von Therefore betreut werden wird: „Müngers Röntgenraum“. Was die Branche bewegt, wird von Richard Münger durchleuchtet, analysiert, kommentiert. Ich freue mich für ihn!

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Juventus Woodtli
Alles, was sie für ihre Karriere in der Welt der MPAs lernen wollen, finden Sie bei Juventus Woodtli. Das anerkannte pädagogische Kompetenzzentrum für verschiedene Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitsbereich blickt auf 70 Jahre Erfahrung zurück. Die Lage im Herzen Zürichs ist noch das Sahnehäubchen obendrauf.

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Irene Lendenmann
Der Wunsch, Lehrerin zu werden wich einer Ausbildung zur MPA und führte zu einer Verbindung der beiden als Berufsschullehrerin. Weitere Stationen sowie die Ausbildung zur Schulleiterin führten sie schlussendlich an die Juventus, wo Irene Lendenmann 5 Jahre Schulleiterin und 3 Jahre Rektorin war. Nun blickt sie freudig auf ihr neues Projekt nach der Zeit in der Arbeitswelt. Zeit für einen Blick zurück und die Projekte mit Therefore.

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